Niedersachsen schafft dauerhafte Projektagentur für einfachere Kommunalförderung
Julian HartmannNiedersachsen schafft dauerhafte Projektagentur für einfachere Kommunalförderung
Niedersachsen macht aus der Projektwerkstatt eine dauerhafte Projektagentur Mit dem Schritt will das Land den Zugang zu Fördermitteln für Kommunen im gesamten Bundesland vereinfachen. Die Verantwortlichen versprechen klarere Abläufe und schnellere Unterstützung für die Gemeinden vor Ort.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt und wurde 2025 landesweit ausgeweitet. Seither haben rund 150 Kommunen ihre Angebote genutzt. Nun plant die Landesregierung die Umwandlung in eine vollwertige Projektagentur, um eine langfristige Begleitung zu gewährleisten.
Die neue Agentur wird die Erfahrungen aus Städten und Gemeinden auswerten, um Förderverfahren zu optimieren. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in bestehende Instrumente wie die Plattform Förderfinder und das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz ein. Entwicklungsministerin Melanie Walter will typische Hürden identifizieren und praxisnahe Lösungen entwickeln.
Die Landesförderung für die Agentur ist mindestens bis 2027 gesichert. Eine zusätzliche Summe von 150.000 Euro soll die Beratungsangebote für kleinere Kommunen ausbauen. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), betonte, dass Fördergelder "schneller, transparenter und bedarfsgerechter" bei den Gemeinden ankommen müssten.
Die Projektagentur bündelt Fachwissen und vereinfacht Antragsverfahren für Kommunalverwaltungen. Mit der bis 2027 gesicherten Finanzierung erwartet das Land eine effizientere Unterstützung für Städte und Dörfer. Die Änderungen basieren auf Rückmeldungen von fast 150 Kommunen, die den Service bereits nutzen.






