Neues Gesetz soll Grooming an Schulen im US-Bundesstaat stoppen
Im Landesparlament hat ein neues Gesetzesvorhaben gegen das sogenannte Grooming in Schulen einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Der von der republikanischen Abgeordneten Peggy Bennett eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, zu verhindern, dass Täter Kinder gezielt manipulieren und ausnutzen. Anstoß für die Initiative war der Fall von Hannah LoPresto, die als Schülerin von ihrem Lehrer systematisch groomed und später missbraucht wurde.
Das geplante Gesetz würde Schulen verpflichten, Grooming – also das schrittweise Aufbauen von Vertrauen durch Täter, um Kinder später auszubeuten – aktiv zu verhindern und Verdachtsfälle zu untersuchen. Das Bildungsministerium des Bundesstaats schätzt die jährlichen Kosten für die Umsetzung auf rund 1,45 Millionen US-Dollar.
Der Entwurf passierte diese Woche den Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses und steht nun zur Abstimmung im Plenum an, möglicherweise bereits in der kommenden Woche. Eine ähnliche Version wird derzeit auch im Senat geprüft.
Abgeordnete Bennett ließ sich bei dem Vorhaben von eigenen Erfahrungen sowie LoPrestos Fall leiten. LoPresto, die selbst als Betroffene und Überlebende ihren Lehrer als Täter erlebte, engagiert sich seitdem für strengere Schutzmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Bildungsbereich.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würden an Schulen neue Sicherheitsvorkehrungen eingeführt. Die jährlichen Mittel in Höhe von 1,45 Millionen Dollar fließen dann in Prävention und Ermittlungen. LoPrestos Einsatz und Bennetts Gesetzesinitiative könnten so zu einem besseren Schutz für Schülerinnen und Schüler im gesamten Bundesstaat führen.






