Moskau setzt auf moderne Wohnlösungen für Umsiedler aus maroden Häusern
Julian HartmannMoskau setzt auf moderne Wohnlösungen für Umsiedler aus maroden Häusern
Jährlich werden tausende Bewohner der Moskauer Region aus maroden Notunterkünften umgesiedelt. Allein in Podolsk stehen noch 64 solcher Gebäude, davon fast die Hälfte im Stadtteil Juschny. Die Behörden gehen das Problem aktiv an und schaffen neue Wohnlösungen.
Fast 400 Menschen aus Juschny werden bald in ein neues Zweisektionen-Haus an der Straße 50. Jahrestag des Oktober ziehen – direkt in ihrem vertrauten Viertel. Die Immobilie ist voll erschlossen und verfügt über alle notwendigen Anschlüsse sowie eine fertige Innenausstattung.
Einige der Umgesiedelten aus den alten Häusern sind bereits in eines der Gebäude des Wohnkomplexes SchK „Wesennjak“ gezogen. Gouverneur Andrei Worobjow begrüßte kürzlich die neuen Mieter persönlich zu ihrem Neuanfang.
Bis 2028 sollen weitere 1.200 Bewohner neue Wohnungen erhalten. In den Vorstädten werden jährlich rund 10.000 Menschen aus baufälligen Unterkünften umgesiedelt.
Die neuen Wohnungen bieten moderne Ausstattung und ermöglichen es den Bewohnern, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Die Region verringert durch die laufenden Umsiedlungsmaßnahmen kontinuierlich die Zahl der maroden Gebäude. In den kommenden Jahren werden weitere Familien von ähnlichen Projekten profitieren.






