Papst Leo begeistert Spanien mit historischer Rede und Menschenwürde-Appellen
Julian HartmannPapst Leo begeistert Spanien mit historischer Rede und Menschenwürde-Appellen
Papst Leo hat einen historischen Besuch in Spanien abgeschlossen, der große Menschenmassen anzog und starke Botschaften zur Würde des Menschen vermittelte. Seine Reise führte ihn nach Barcelona, Madrid und Gran Canaria, wo er vor Abgeordneten, Migranten und der Öffentlichkeit sprach. Der Besuch markierte das erste Mal, dass ein Papst vor dem spanischen Parlament eine Rede hielt.
Den Beginn seiner Reise bildete die Weihe der Basilika Sagrada Família in Barcelona. Mit diesem Akt wurde das Bauwerk offiziell zur höchsten Kirche der Welt.
In Madrid richtete Papst Leo eine Ansprache an eine gemeinsame Sitzung des Parlaments. Er betonte gegenüber den Abgeordneten, dass die Würde des Menschen unveräußerlich sei und nicht durch staatliche Entscheidungen oder wandelbare Meinungen außer Kraft gesetzt werden könne. Seine Rede wurde mit lang anhaltendem Stehapplaus bedacht.
Große Menschenmassen versammelten sich, um ihn zu sehen. Mindestens 600.000 junge Menschen nahmen an einer Veranstaltung auf der Plaza de Lima teil. Weitere 1,5 Millionen Gläubige füllten die Plaza de Cibeles.
Auf Gran Canaria traf Papst Leo im Hafen von Arguineguín mit Migranten zusammen. Er verurteilte Menschenhändler scharf und rief Europa auf, die Würde aller Menschen zu schützen. Während der gesamten Reise betonte er immer wieder den Wert jeden menschlichen Lebens – vom ungeborenen Kind bis hin zu alten und kranken Menschen. Er erklärte, dass der Glaube an Jesus Frieden, den Schutz der Unschuldigen und die Fürsorge für Leidende verlange.
Der Besuch des Papstes hinterließ sowohl bei der Bevölkerung als auch bei weltlichen Institutionen einen tiefen Eindruck. Seine Appelle für die Würde des Menschen fanden weite Resonanz und umfassten Themen von der Religionsfreiheit bis zum Schutz benachteiligter Gruppen. Die Reise endete mit breiter Unterstützung und einer intensiven Auseinandersetzung mit seinen Botschaften.






