Modi wirbt in Kolkata mit religiösen Besuchen und scharfer TMC-Kritik für die BJP
Julian HartmannModi wirbt in Kolkata mit religiösen Besuchen und scharfer TMC-Kritik für die BJP
Indiens Ministerpräsident Narendra Modi besuchte am Mittwoch Kolkata, um für die Kandidaten der Bharatiya Janata Party (BJP) im Vorfeld der anstehenden Wahlen Wahlkampf zu betreiben. Im Norden der Stadt fand eine große Straßenkundgebung statt, die zahlreiche Menschen anlockte. Während seines Besuchs legte Modi an bedeutenden religiösen Stätten Station ein, bevor er vor Anhängern in der Stadt sprach.
Zu Beginn des Tages besuchte Modi den historischen Thanthania-Kalibari-Tempel, in dem die Göttin Maa Siddheshwari als spirituell erleuchtete Gottheit verehrt wird. Später erweis er Harichand Thakur und Guru Chand Thakur im Tempel von Thakurnagar seine Referenz.
Anschließend nahm der Ministerpräsident an einer Straßenkundgebung teil, bei der er die Kandidaten Purnima Chakraborty aus Shyampukur und Tapas Roy aus Maniktala unterstützte. Tausende säumten die Straßen Nord-Kolkatas, um ihn während der Veranstaltung zu begrüßen.
In seiner Ansprache kritisierte Modi die regierende Trinamool Congress (TMC) scharf. Er behauptete, deren Arroganz sei in der ersten Phase der Wahlen in Bengalen "zerschlagen" worden. Zudem verwies er auf die öffentliche Verärgerung über Korruption, schlechte Regierungsführung und nicht eingehaltene Versprechen im Bundesstaat.
Während seiner Rede versicherte Modi den Matua- und Namashudra-Gemeinschaften, ihre Sorgen ernst zu nehmen. Er garantierte ihnen die Staatsbürgerschaft und ging damit auf langjährige Forderungen dieser Gruppen ein.
Modis Besuch zielte darauf ab, den Wahlkampf der BJP in Westbengalen zu stärken. Sein Programm umfasste religiöse Ehrungen, öffentliche Kundgebungen und direkte Kritik an der Landesregierung. Die Straßenkundgebung und seine Reden unterstrichen den entschlossenen Einsatz um Unterstützung vor den verbleibenden Wahlphasen.






