Modi dementiert Gerüchte über geplante Auslandsreise-Steuer in Indien
Julian HartmannModi dementiert Gerüchte über geplante Auslandsreise-Steuer in Indien
Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hat Gerüchte über eine mögliche Steuer auf Auslandsreisen zurückgewiesen. Medienberichte hatten nahegelegt, die Regierung erwäge eine Abgabe oder einen Zuschlag auf Reisen ins Ausland. Modi bezeichnete die Spekulationen als „völlig falsch“ und schloss eine solche Maßnahme kategorisch aus.
Die Diskussion war aufgekommen, nachdem der Nachrichtensender CNBC-TV18 über einen geplanten Reiseaufschlag für Auslandsreisende berichtet hatte. Das Medium gab an, die Idee werde auf hoher Regierungsebene geprüft. Eine endgültige Entscheidung sei zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht gefallen.
Modi reagierte in einer öffentlichen Stellungnahme entschlossen auf die Vorwürfe. Er betonte, dass weder Reisebeschränkungen noch zusätzliche Gebühren für Auslandsreisen geplant seien. Der Ministerpräsident unterstrich zudem die anhaltenden Bemühungen der Regierung, die Rahmenbedingungen für „Einfacheres Wirtschaften“ (Ease of Doing Business) und ein „leichteres Leben“ (Ease of Living) für die Bürger zu verbessern.
Laut den Berichten war der Vorschlag nicht über interne Erörterungen hinausgekommen. Bevor Modi die Pläne zurückwies, hatten Beamte noch keine konkreten Schritte zur Umsetzung eingeleitet.
Mit der Ablehnung des Steuervorhabens ist die Debatte über neue Belastungen für internationale Reisen beendet. Modis Erklärung bestätigt die Haltung der Regierung, Reisen zugänglich zu halten. Der Fokus bleibt auf Politiken gerichtet, die das Unternehmergeist und den Alltag der Bevölkerung erleichtern.






