Mitteldeutsche Flughafen AG streicht 172 Stellen – CDU fordert Reform der Luftverkehrsabgaben

Mitteldeutsche Flughafen AG streicht 172 Stellen – CDU fordert Reform der Luftverkehrsabgaben
Die Mitteldeutsche Flughafen AG, Betreiberin der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, plant erhebliche Stellenstreichungen. Das Unternehmen will seine Belegschaft um 172 Stellen abbauen – ein Schritt, der alle Unternehmensbereiche betrifft. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung nach Jahren mit Verlusten. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kay Ritter, forderte die Bundesregierung auf, die Luftverkehrsabgaben anzupassen, um faire und wettbewerbsfähige Bedingungen für Regionalflughäfen zu schaffen.
Die geplanten Kürzungen betreffen sämtliche Bereiche der Mitteldeutschen Flughafen AG. Von derzeit rund 1.300 Arbeitsplätzen sollen 172 entfallen. Betroffenen Mitarbeitenden wird die Möglichkeit angeboten, sich für ein freiwilliges Sozialplanprogramm zu melden. Dennoch könnten aus betrieblichen Gründen auch betriebsbedingte Kündigungen notwendig werden.
Größter Anteilseigner der Mitteldeutschen Flughafen AG ist das Land Sachsen. Die sächsische CDU hat die Bundesregierung zum Handeln in der Frage der Stellenstreichungen aufgefordert. Die Partei betont die Bedeutung der sächsischen Flughäfen für den regionalen und überregionalen Handel, den Tourismus sowie die Ansiedlung von Unternehmen. Die CDU drängt die Bundesregierung, die Luftverkehrsabgaben an die europäischen Wettbewerber anzupassen, um so faire und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Regionalflughäfen zu schaffen.
Die Stellenstreichungen bei der Mitteldeutschen Flughafen AG in Höhe von 172 Arbeitsplätzen werden alle Unternehmensbereiche betreffen. Zwar können sich Beschäftigte für ein freiwilliges Sozialprogramm bewerben, doch könnten betriebsbedingte Kündigungen dennoch nicht ausgeschlossen werden. Die sächsische CDU hat die Bundesregierung aufgefordert, die Luftverkehrsabgaben zu reformieren, um Regionalflughäfen zu stärken – mit Verweis auf deren zentrale Rolle für Handel, Tourismus und Wirtschaftsförderung in der Region.



