Minnesotas größtes Traumazentrum kämpft ums Überleben – droht die Schließung?
Sebastian VoigtMinnesotas größtes Traumazentrum kämpft ums Überleben – droht die Schließung?
Minnesotas größtes Traumazentrum steht vor der Schließung
Das HCMC, das verkehrsreichste Traumakrankenhaus Minnesotas, könnte in den kommenden Monaten schließen, falls keine zusätzlichen Mittel bereitgestellt werden. Der Senat des Bundesstaates hat nun ein Hilfspaket in Höhe von 150 Millionen US-Dollar verabschiedet, um die kämpfende Einrichtung und andere bedürftige Krankenhäuser zu unterstützen.
Erst kürzlich versammelten sich religiöse Würdenträger vor dem HCMC zu einer Mahnwache und forderten die Abgeordneten auf, sich auf finanzielle Hilfen zu einigen. Quinlan Koch von der First Lutheran Church schlug vor, eine lokale Umsatzsteuer zu erhöhen, um den Betrieb des Krankenhauses zu sichern.
Auch die Minnesota Nurses Association hat sich den Aufrufen zum Handeln angeschlossen und drängt die Verantwortlichen, eine nachhaltige Lösung zu finden. Ohne weitere Gelder müsste das HCMC – eine zentrale Säule der Notfallversorgung – möglicherweise in den nächsten Monaten seine Türen schließen.
Der vom Senat beschlossene 150-Millionen-Dollar-Plan soll das Krankenhaus und andere finanziell angeschlagene Einrichtungen stabilisieren. Ob das Vorhaben jedoch vorankommt, wird sich in weiteren Verhandlungen zeigen.
Die bewilligten Mittel bieten zwar vorläufige Entlastung, doch die Zukunft des HCMC hängt von langfristigen Entscheidungen ab. Scheitern diese, würde die Schließung des Krankenhauses eine gravierende Lücke im Notfallgesundheitssystem Minnesotas hinterlassen.






