Minister: Retterschirm verhinderte Krankenhausschließungen

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Ein Krankenhausgebäude mit mehreren Fahrzeugen, Bäumen und einem Zaun davor.

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Ministerin: Rettungsschirm verhinderte Krankenhaus-Schließungen

Ministerin: Rettungsschirm verhinderte Krankenhaus-Schließungen

Ministerin: Rettungsschirm verhinderte Krankenhaus-Schließungen

  1. Dezember 2025, 05:03 Uhr

Thüringen hat ein Kreditprogramm aufgelegt, um finanziell angeschlagene Krankenhäuser im Land zu unterstützen. Die von Gesundheitsministerin Katharina Schenk gebilligte Initiative soll Schließungen verhindern und die grundlegende medizinische Versorgung sichern. Zwar haben bisher nur wenige Einrichtungen das Programm in Anspruch genommen, doch die Verantwortlichen betrachten es als wichtiges Sicherheitsnetz für künftige Finanzkrisen.

Das Bürgschaftsprogramm war ursprünglich von der früheren rot-rot-grünen Koalitionsregierung vorgeschlagen worden, hatte jedoch vor der Umsetzung mehrere Verzögerungen erlebt. Nun können sowohl kommunale als auch privat geführte Krankenhäuser über die Thüringer Aufbaubank Kredite beantragen. Die Förderung ist streng begrenzt: Pro Einrichtung sind bis zu zehn Millionen Euro möglich, mit Laufzeiten von bis zu 15 Jahren.

Gesundheitsministerin Katharina Schenk betonte bei einer Pressekonferenz in Erfurt am 20. Dezember 2025 die Bedeutung des Programms. Auch wenn derzeit weniger als zehn Krankenhäuser die Hilfe nutzen, diene das Programm als Reserve für mögliche künftige Engpässe. Ziel sei es, die allgemeine medizinische Grundversorgung in ganz Thüringen aufrechtzuerhalten – wenn auch nicht alle Spezialbehandlungen, etwa Hüftoperationen, an jedem Standort angeboten werden könnten. Der Landes-Notfallfonds habe bereits die Schließung mehrerer gefährdeter Krankenhäuser verhindert. Gleichzeitig hat der Bund für 2025 vier Milliarden Euro als Soforthilfe bereitgestellt, um die Zeit bis zum Inkrafttreten der bundesweiten Krankenhausreform zu überbrücken.

Das Kreditprogramm bietet Thüringens Krankenhäusern eine finanzielle Lebensader, um die grundlegende Gesundheitsversorgung zu sichern. Mit strengen Kreditobergrenzen und dem Fokus auf kurzfristige Entlastung ist das Programm darauf ausgelegt, die Einrichtungen zu stabilisieren, ohne langfristige Abhängigkeiten zu schaffen. Die Behörden beobachten die Nutzung weiterhin im Rahmen der umfassenden Bemühungen, die medizinische Infrastruktur der Region zu sichern.

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