Hamburgs Nahverkehr setzt auf Nachwuchs – keine Personalnot in Sicht

Bus- und Bahnunternehmen melden stabile Personalstärken - Hamburgs Nahverkehr setzt auf Nachwuchs – keine Personalnot in Sicht
Hamburgs Nahverkehrsbetriebe bestätigen: Kein Fahrpersonalmangel
Die öffentlichen Verkehrsunternehmen in Hamburg versichern, dass sie derzeit keine Engpässe bei Fahrpersonal verzeichnen. Während einige Betriebe ihre Teams ausbauen, setzen andere auf gezielte Nachwuchsgewinnung, um ihre Belegschaft stabil zu halten. Busse, Bahnen und Fähren verfolgen dabei unterschiedliche Strategien, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Die Hochbahn, zuständig für U-Bahnen und Busse in der Stadt, hält ihre Mitarbeiterzahl durch gezieltes Recruiting-Marketing konstant. Trotz natürlicher Fluktuation gebe es keine Personalengpässe, heißt es. Stattdessen werde im Rahmen des üblichen Austauschzyklus kontinuierlich neues Personal eingestellt.
Auch die S-Bahn Hamburg sichert ihre Personalstärke durch jährlich 50 Ausbildungsplätze. Zusätzlich wirbt der Bahnbetrieb monatlich etwa zehn Quereinsteiger an, die zu Lokführern ausgebildet werden. Diese Maßnahmen garantieren einen stetigen Nachschub an Fachkräften, um ausscheidende Mitarbeiter zu ersetzen. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) planen, offene Stellen in diesem Jahr durch die Ausbildung neuer Busfahrer zu besetzen. Das Unternehmen will ausscheidende Mitarbeiter durch frisch qualifiziertes Personal ersetzen und so Personalengpässe vermeiden.
Anders verhält es sich beim Fährbetrieb Hadag: Hier wird der Stellenbestand aktiv ausgebaut. Eine aktuelle Stellenausschreibung vom 23. Dezember 2025 zeigt, dass das Unternehmen zehn zusätzliche Schiffsführer sucht. Da externe Rekrutierungsmöglichkeiten begrenzt sind, bildet Hadag seine Kapitäne selbst aus. Diese interne Ausbildung ermöglicht es dem Unternehmen, seinen Personalbedarf eigenständig zu decken.
Insgesamt bleibt Hamburgs Verkehrsnetz gut aufgestellt – jeder Betreiber setzt auf seine eigene Strategie, um den Service aufrechtzuerhalten. Während Hochbahn und S-Bahn Hamburg auf Ausbildungen und Quereinsteiger setzen, verlässt sich die VHH auf die Schulung neuer Fahrer. Hadag hingegen erweitert sein Team durch interne Kapitänsausbildungen, um die Nachfrage zu bedienen.
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