Meta Ads Library fügt WhatsApp-Filter und Low-Impression-Labels hinzu

Meta Ads Library fügt WhatsApp-Filter und Low-Impression-Labels hinzu
Meta hat zwei neue Funktionen in seiner Wergebibliothek eingeführt, die Werbetreibenden mehr Kontrolle und Transparenz bieten. Die am 22. Dezember 2025 gestarteten Aktualisierungen umfassen einen dedizierten WhatsApp-Filter sowie einen Hinweis auf geringe Impressionen. Die Änderungen sind Teil der Bemühungen des Unternehmens, die Werbeinstrumente über alle Plattformen hinweg zu vereinheitlichen.
Die erste Neuerung ermöglicht es Werbetreibenden, Kampagnen in der Wergebibliothek gezielt nach WhatsApp zu filtern. Dies folgt auf die Einführung von WhatsApp-Status-Werbung im Juni 2025, die auf Basis persönlicher Daten aus verknüpften Facebook- und Instagram-Konten die 1,5 Milliarden täglichen Nutzer der App erreicht. Der Schritt ist Teil von Metas Strategie, die Monetarisierung seiner Messaging-Dienste auszubauen.
Eine zweite Funktion kennzeichnet Anzeigen mit weniger als 100 Impressionen seit ihrem Start mit einem „Geringe Impressionen“-Hinweis. Dieser erscheint neben den bestehenden Metadaten wie dem Startdatum der Anzeige und ihrer gesamten aktiven Laufzeit in Stunden. Die Schwelle von 100 Impressionen spiegelt Metas internes System zur Klassifizierung der Anzeigenleistung wider.
Die Wergebibliothek selbst ist eine durchsuchbare Datenbank mit aktiven und kürzlich abgeschlossenen Kampagnen auf sechs Meta-Plattformen: Facebook, Instagram, Messenger, Audience Network, WhatsApp und Threads. Während der WhatsApp-Filter nun verfügbar ist, wurden bis Anfang 2026 keine konkreten Unternehmen öffentlich bekannt, die ihn für Werbezwecke nutzen.
Die Updates bieten Werbetreibenden klarere Werkzeuge, um ihre Kampagnen zu verfolgen und zu optimieren. Der WhatsApp-Filter und der Hinweis auf geringe Impressionen zielen darauf ab, die Zielgruppenansprache und Transparenz zu verbessern. Meta setzt die Integration seiner Werbesysteme über alle Anwendungen hinweg fort.



