15 May 2026, 22:02

Merkel verteidigt offene Grenzen 2015 und lehnt AfD-Zusammenarbeit strikt ab

Ein Plakat mit einer roten, weißen und blauen Flagge mit einem weißen Stern, begleitet von fettem schwarzem Text, der 'Unsere Flaggen schlagen Deutschland - Unterstützt jede Flagge, die gegen Preußentum kämpft' in einem weißen Rahmen liest.

Merkel verteidigt offene Grenzen 2015 und lehnt AfD-Zusammenarbeit strikt ab

Altkanzlerin Angela Merkel hat ihre Entscheidung aus dem Jahr 2015 verteidigt, die deutschen Grenzen während der Flüchtlingskrise offen zu halten. In jüngsten Äußerungen kritisierte sie zudem die rechtspopulistische AfD und reflektierte über die politischen Herausforderungen sowie die Medienberichterstattung von heute im Vergleich zu früheren Jahrzehnten.

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Merkel blieb bei ihrer Haltung von 2015 und betonte, dass Flüchtlinge menschenwürdig und im Einklang mit deutschem Recht behandelt werden mussten. Sie wies jeden Vorschlag zurück, die Grenzen zu schließen, und argumentierte, ein solcher Schritt wäre falsch gewesen.

Mit Blick auf die aktuelle Politik schloss sie jede Zusammenarbeit mit der AfD aus. Die Partei agiere ihrer Ansicht nach populistisch, fremdenfeindlich und hassgestützt. Trotz des Aufstiegs der AfD bezeichnete Merkel Deutschland als eine widerstandsfähige Demokratie, die solche Herausforderungen bewältigen könne.

Sie sprach auch die Spannungen zwischen der Union und der SPD an und kritisierte die Medien dafür, Konflikte übermäßig zu verstärken. Politische Debatten seien ihrer Meinung nach jedoch unverzichtbar, um Lösungen zu finden. Kompromissbereitschaft sei entscheidend, um Vielfalt zu gestalten und Mehrheiten zu sichern.

Rückblickend auf ihre eigene Amtszeit stellte Merkel fest, dass sich die Medienaufmerksamkeit seit den 1970er- und 1980er-Jahren deutlich verschärft habe. Politiker stünden heute einer weitaus größeren öffentlichen Exposition gegenüber als früher.

Merkels Aussagen unterstreichen ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage und ihre Ablehnung der AfD. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit konstruktiver Debatten und Kompromisse in der Politik. Ihre Beobachtungen zum Mediendruck verdeutlichen, wie sehr sich die Rahmenbedingungen für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Deutschland verändert haben.

Quelle