Meghan und Harry: Vom Königshaus-Ausstieg zu ungewissen Medienprojekten
Sebastian VoigtMeghan und Harry: Vom Königshaus-Ausstieg zu ungewissen Medienprojekten
Meghan Markle und Prinz Harry haben in den vergangenen Jahren tiefgreifende Veränderungen in ihrer Karriere und ihrem Privatleben durchlebt. Ihre vielbeachteten Verträge mit Spotify und Netflix endeten beide 2023 – ein deutlicher Einschnitt in ihrer beruflichen Ausrichtung. Gleichzeitig sprach Meghan offen über die Belastungen, die sie ertragen musste, darunter unerbittliche Hasskampagnen im Internet.
Bereits Anfang 2020 hatten sich Meghan und Harry aus ihren königlichen Pflichten zurückgezogen. Dieser Schritt erfolgte, nachdem Harry eingestanden hatte, nie ein "arbeitender Royal" sein zu wollen – eine Rolle, die seiner Meinung nach seine Mutter, Prinzessin Diana, "zerstört" habe. Später beschrieb er Phasen in seinem Leben, in denen er sich "verloren, verraten oder völlig ohnmächtig" gefühlt habe.
In den letzten Jahren unterzeichnete das Paar lukrative Verträge mit großen Streaming-Plattformen. Doch beide Kooperationen endeten 2023, sodass ihre zukünftigen Medienprojekte nun in der Schwebe hängen.
Meghan thematisierte auch die massive öffentliche Kritik, der sie im Netz ausgesetzt war. In einer Rede an der Swinburne-Universität enthüllte sie, jahrelang als "die meistgehasste Frau der Welt" im Internet diffamiert worden zu sein. In einem Instagram-Video deutete sie an, dass die "schwersten sieben Jahre" ihres Lebens nun hinter ihr lägen.
Mit ihrem Rückzug aus dem Königshaus und dem Auslaufen der Medienverträge beginnt für das Paar eine neue Phase. Meghans Äußerungen lassen darauf schließen, dass sie nach Jahren des öffentlichen Drucks einen Neuanfang wagt. Ihre nächsten Schritte werden von Anhänger:innen und Kritiker:innen gleichermaßen aufmerksam verfolgt.






