18 April 2026, 00:43

Massive Proteste gegen Iran-Krieg und Trump-Politik eskalieren in US-Städten

Eine Gruppe von Militärhubschraubern auf einem Rasen neben einem Zaun geparkt

Massive Proteste gegen Iran-Krieg und Trump-Politik eskalieren in US-Städten

Proteste gegen Krieg im Iran und Trumps Politik in mehreren US-Städten

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Am Wochenende fanden in mehreren amerikanischen Städten Demonstrationen gegen den Krieg im Iran und die Politik des damaligen US-Präsidenten Donald Trump statt. Die Kundgebungen, die Teil der No-Kings-Bewegung sind, stellten bereits die dritte Welle solcher Proteste in den USA und Europa dar. Während die meisten friedlich verliefen, kam es an mehreren Orten zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die zu Festnahmen führten.

Die No-Kings-Demonstration am Samstag folgte auf zwei frühere Proteste, bei denen die Organisatoren von jeweils über fünf bzw. sieben Millionen Teilnehmern sprachen. Bei der jüngsten Aktion versammelten sich große Menschenmengen in Städten wie Los Angeles, Denver und Nashville.

In Los Angeles setzte die Polizei Tränengas ein, nachdem sich einige Demonstranten weigerten, Aufforderungen zur Auflösung der Versammlung nachzukommen. Bei eskalierenden Spannungen kam es zu mehreren Festnahmen. Unterdessen erklärte die Polizei in Denver eine Versammlung für rechtswidrig, nachdem Protestierende Gegenstände und Rauchkörper in Richtung der Beamten geworfen hatten. Mindestens neun Personen wurden in der Stadt vorläufig festgenommen.

Die Proteste fielen zeitlich mit einer nicht damit zusammenhängenden Militärübung zusammen. Zwei Apache-Kampfhubschrauber, die in der Nähe des Wohnhauses von Kid Rock in Nashville gesichtet wurden, gehörten zu einer Ausbildungsmission der US-Armee in der Region. Behörden bestätigten später, dass ihr Auftauchen über der Demonstration zufällig war. Die Armee hat inzwischen eine interne Prüfung eingeleitet, um die Einhaltung von Luftraumregeln und Einsatzprotokollen zu überprüfen.

Das Wochenende war geprägt von einer Mischung aus friedlichen Kundgebungen und vereinzelten Konflikten. Behörden in mehreren Städten meldeten Festnahmen, während die militärische Überprüfung der Hubschraubereinsätze noch läuft. Die No-Kings-Bewegung zieht weiterhin große Aufmerksamkeit auf sich, da sich die Proteste in den USA und Europa weiter ausbreiten.

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