Mainz 05 nach Karrié-Pleite: Unternehmen kämpfen ums Überleben und fühlen sich verraten

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Ein teilweise abgerissener Bau mit einer Barrikade, sichtbaren Fenstern und etwas, das wie eine Leiter aussieht.

Mainz 05 nach Karrié-Pleite: Unternehmen kämpfen ums Überleben und fühlen sich verraten

Appell an Haase: „Es geht um unsere Existenz“ – Mainz 05 Unternehmen fühlen sich nach Karrié-Pleite von der Stadt „im Stich gelassen“

Appell an Haase: „Es geht um unsere Existenz“. Mainz 05 Unternehmen fühlen sich nach der Insolvenz von Karrié von der Stadt „im Stich gelassen“.

  1. Dezember 2025, 10:46 Uhr

Die plötzliche Pleite des Bauunternehmens Karrié hat Mainz 05 schwer getroffen. Am 19. Oktober 2025 meldete das Unternehmen Insolvenz an – eine Hiobsbotschaft für die lokale Wirtschaft. Subunternehmer stehen vor dem finanziellen Ruin, während wichtige Stadtprojekte in der Schwebe hängen.

Die Insolvenz hat zahlreiche Zulieferer in Existenznot gestürzt. Die Rheinhessenmöbel GmbH, der rund eine Viertel Million Euro fehlen, könnte bereits Anfang 2026 Kurzarbeit anmelden müssen. Inga Skudienė, Inhaberin des IT-Unternehmens Informo, kündigte an, ihr Betrieb werde noch vor Jahresende schließen – nach monatelangen ausstehenden Rechnungen und ohne Reaktion der Stadt. Beide Firmen werfen der Mainzer Verwaltung vor, sie nach anfänglichen Unterstützungserklärungen nun fallen zu lassen.

Der Zusammenbruch von Karrié hinterlässt in Mainz 05 finanzielle Verluste, gestoppte Bauvorhaben und geschlossene Betriebe. Zwar gibt es vage Verhandlungen mit einem Investor, doch Subunternehmer und Stadt müssen nun abwarten, wie das Insolvenzverfahren weitergeht. Die Entscheidung wird zeigen, ob das Projekt Taubertsbad wiederaufgenommen wird – und ob die kämpfenden Unternehmen überhaupt noch Entlastung erhalten.