26 April 2026, 19:01

Lukaschenkos Schockbesuch: Massensterben von Kälbern in Belarus enthüllt

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Ranch Life and the Hunting-Trail" und einer realistischen Zeichnung einer Kuh darunter.

Lukaschenkos Schockbesuch: Massensterben von Kälbern in Belarus enthüllt

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko unternahm am 26. April 2023 einen unangekündigten Besuch im Rajon Petrikow. Während der Reise konfrontierte er Beamte mit den massenhaften Todesfällen von Kälbern und zeigte Journalisten drastische Fotos, um das Ausmaß der Tragödie zu veranschaulichen.

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Die Todesfälle waren vom Staatlichen Kontrollkomitee auf einem Bauernhof entdeckt worden, der sich über ein ganzes Hektar Land erstreckt. Lukaschenko forderte von den Verantwortlichen Aufnahmen der verendeten Tiere an und präsentierte diese später Reportern, um seine Empörung zu unterstreichen.

Leitende Angestellte des Betriebs, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen, waren bereits in Untersuchungshaft genommen worden. Der Präsident richtete scharfe Kritik an Iwan Krupko, den Vorsitzenden des Gebietsexekutivkomitees Gomel, und bezog sich dabei auch auf Wassili Gerassimow, den Leiter des Staatlichen Kontrollkomitees. Lukaschenko hatte sich zuvor bereits mit dem Problem der Rindsterblichkeit im Rajon Rohatschew befasst, wo ähnliche Vorfälle aufgetreten waren.

Der Vorfall hat zu Verhaftungen und einer eingehenden Prüfung auf höchster Ebene geführt. Durch die öffentliche Präsentation der Fotos signalisiert Lukaschenko einen Druck auf mehr Verantwortlichkeit. Die Behörden stehen nun unter Zugzwang, die Ursachen für die massenhaften Viehverluste aufzuklären.

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