02 April 2026, 21:03

Louisiana plant Geheimhaltung bei Zahlungen an College-Sportler aus öffentlichen Geldern

Zeitungsanzeige für die Louisiana Race Course mit einem zentralen Bild eines Pferdes und eines Jockeys, die den Text 'Louisiana Race Course' und einen Strichcode unten zeigen.

Louisiana plant Geheimhaltung bei Zahlungen an College-Sportler aus öffentlichen Geldern

Ein neuer Gesetzentwurf in Louisiana könnte verschleiern, wie viel öffentliche Gelder Universitäten direkt an Studierendensportler zahlen. Der von Abgeordnetem Tehmi Chassion eingebrachte House Bill 608 passierte am Mittwoch ohne Widerspruch seine erste Hürde im Bildungsausschuss des Repräsentantenhauses.

Das Gesetz zielt darauf ab, eine Ausnahme von der öffentlichen Akteneinsicht für Zahlungen an Athletinnen und Athleten zu schaffen. Solche Zahlungen sind seit Kurzem aufgrund einer Klageeinigung und neuer Regeln des US-Sportverbandes NCAA erlaubt. Die sogenannte "Einnahmenbeteiligung" ermöglicht es Universitäten, Spieler direkt zu vergüten.

Bei der Abstimmung am Mittwoch äußerten keine Abgeordneten Bedenken. Der Entwurf geht nun in den weiteren Gesetzgebungsprozess über.

Sollte das Gesetz verabschiedet werden, bliebe die Öffentlichkeit von finanziellen Details zu den Sportlerzahlungen ausgeschlossen. Befürworter argumentieren, dass die Geheimhaltung wettbewerbsrelevante und finanzielle Interessen schütze.

Der Vorschlag spiegelt tiefgreifende Veränderungen in der Finanzierung des College-Sports wider. Bald könnten Universitäten in Louisiana öffentliche Mittel an Athletinnen und Athleten verteilen – ohne volle Transparenz. Der reibungslose Fortgang des Entwurfs deutet auf starke politische Unterstützung hin, diese Zahlungen der öffentlichen Kontrolle zu entziehen.

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