02 April 2026, 22:03

Brandenburgs Wohnungsbau steckt in der Krise – doch die Landesregierung will gegensteuern

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Parks und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Brandenburgs Wohnungsbau steckt in der Krise – doch die Landesregierung will gegensteuern

Brandenburgs Wohnungsmarkt steht vor neuen Herausforderungen: Die Zahl der genehmigten Wohnungen sinkt weiter. Im Jahr 2025 wurden nur noch 7.962 Wohneinheiten bewilligt – ein Rückgang um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die neu gebildete Landesregierung aus SPD und CDU hat nun Maßnahmen angekündigt, um die Krise zu bewältigen: durch die Förderung von Wohneigentum und bezahlbarem Wohnraum.

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Der Rückgang bei den Baugenehmigungen setzt einen besorgniserregenden Trend fort: Seit 2020 verzeichnet Brandenburg jährlich sinkende Zahlen, die 2025 ihren Tiefstand erreichten. Trotz dieser Entwicklung hat die Koalition eine klare Strategie vorgelegt, um die Wende einzuleiten.

Im Mittelpunkt der neuen Wohnungsbaupolitik stehen zwei Schwerpunkte: die Steigerung der Eigentumsquote und die Stärkung des sozialen Mietwohnungsbaus. Die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum soll verdoppelt werden, um insbesondere jungen Familien den Erwerb einer eigenen Immobilie zu erleichtern. Gleichzeitig werden die Zuschüsse für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen ausgeweitet, damit mehr Menschen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum erhalten.

Die Landesregierung betont, dass der soziale Wohnungsbau weiterhin Priorität genießt. Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die Förderung von Wohneigentum nicht auf Kosten des Mietwohnungsbaus gehen darf. Stattdessen zielt der Plan darauf ab, die Bauprozesse insgesamt zu beschleunigen, um Verzögerungen abzubauen und das Angebot zu erhöhen.

Angesichts der niedrigsten Baugenehmigungszahlen seit fünf Jahren richten sich die neuen Maßnahmen sowohl an Käufer als auch an Mieter. Durch die verdoppelten Mittel für Wohneigentum und die erweiterten Subventionen sollen Familien und einkommensschwache Haushalte direkt unterstützt werden. Nun geht es darum, die Pläne zügig umzusetzen – mit dem klaren Ziel, die Bauzeiten deutlich zu verkürzen.

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