Leipzigs riesige Solarthermieanlage soll die Heizungsemissionen bis 2026 um 2 % reduzieren

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Ein Raum mit Bänken, Tischen, einer Tafel, Fenstern, einer Wand, Kerzen, einem Kamin und Lichtern in der Mitte, bearbeitet.

Solarthermieanlage geht in Leipzig nächstes Jahr online - Leipzigs riesige Solarthermieanlage soll die Heizungsemissionen bis 2026 um 2 % reduzieren

Leipzig steht kurz vor einem bedeutenden Schritt zur Dekarbonisierung seiner Wärmeversorgung: Die Fertigstellung des größten Solarwärmekraftwerks Deutschlands rückt näher. Die Anlage, die unter der Leitung der Leipziger Stadtwerke entsteht, soll nach einem Probebetrieb Anfang 2025 im Mai 2026 den Betrieb aufnehmen. Das 40 Millionen Euro teure Projekt, dessen Bau kürzlich begonnen hat, wird künftig zwei Prozent des jährlichen Fernwärmebedarfs Leipzigs decken. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Verringerung ihrer Abhängigkeit von Erdgas und Kohle bei der Wärmeversorgung. Ab November beginnen die Bauarbeiten für die Verlegung der Rohrleitungen, die das Kraftwerk mit dem Leipziger Fernwärmenetz verbinden werden. Sobald die Anlage in Betrieb geht, wird sie die Stadt mit Wärme versorgen und Leipzigs Engagement für nachhaltige Energien unter Beweis stellen. Die Installation der Solarthermieanlage übernimmt die Firma Ritter Solar; die Kollektoren sollen in Kürze montiert werden. Die Leipziger Stadtwerke, der städtische Versorger, führen das Projekt durch und streben an, den CO₂-Fußabdruck der Stadt spürbar zu verringern. Mit der Inbetriebnahme des größten Solarwärmekraftwerks Deutschlands in Leipzig wird die Stadt ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für die Wärmeversorgung weiter reduzieren. Die Anlage, die 2026 den Betrieb aufnimmt, deckt zwei Prozent des jährlichen Fernwärmebedarfs und markiert damit einen wichtigen Meilenstein in Leipzigs Bemühungen um Klimaneutralität.