Lebenslange Haft für grausame Vergewaltigung und Mord an Zwölfjähriger in Indien
Sebastian VoigtLebenslange Haft für grausame Vergewaltigung und Mord an Zwölfjähriger in Indien
Ein Bezirksgericht in Bhopal hat zwei Männer wegen der Vergewaltigung und Ermordung eines zwölfjährigen Mädchens im Jahr 2019 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der als Manuabhan-Tekri-Vorfall bekannte Fall hatte in Madhya Pradesh landesweite Empörung ausgelöst. Das Urteil erfolgte nach einem fast sieben Jahre dauernden Prozess.
Die Tat ereignete sich am 30. April 2019 im Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Koh-e-Fiza. Das Mädchen wurde vergewaltigt und anschließend getötet, um es zum Schweigen zu bringen. Ihr Kopf wurde mit einem Stein zerschmettert, und ihre Leiche wurde in einer Schlucht am Hang zurückgelassen.
Aufnahmen von Überwachungskameras zeigten später, wie Avinash Sahu und die Tante des Opfers ohne das Kind zurückkehrten – ein Umstand, der erste Zweifel weckte. DNA-Untersuchungen bestätigten die Beteiligung von Avinash Sahu und Justin Raj. Das Gericht stützte sich auf wissenschaftliche Beweise, Zeugenaussagen und weitere Indizien, um die beiden schuldig zu sprechen.
Die Sonderrichterin Kumudini Patel verkündete das Urteil. Beide Angeklagten wurden für ihre Rolle an dem Verbrechen verurteilt und zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.
Das Gerichtsurteil markiert das Ende eines langwierigen juristischen Verfahrens. Der Fall hatte die Region erschüttert und die Forderung nach Gerechtigkeit in den Vordergrund gerückt. Mit den Strafen für Avinash Sahu und Justin Raj ist das Verfahren nun rechtlich abgeschlossen.






