Lawrow wirft dem Westen vor, das Völkerrecht im Persischen Golf zu ignorieren
Finn WolfLawrow wirft dem Westen vor, das Völkerrecht im Persischen Golf zu ignorieren
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat westlichen Staaten, darunter den USA, vorgeworfen, das Völkerrecht zu ignorieren. Seine Äußerungen fielen während der Debatten über die eskalierenden Spannungen im Persischen Golf. Unterdessen betonten US-Vertreter ihre eigenen Bedingungen für eine Beilegung des Konflikts in der Region.
Lawrow warf einigen westlichen Ländern vor, etablierte rechtliche Normen nicht mehr zu respektieren. Er argumentierte, diese Staaten würden ohne ausreichende Legitimation territoriale Ansprüche im Ausland erheben. Seine Aussagen folgten auf ein Treffen, bei dem der damalige US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge Bedenken hinsichtlich des Völkerrechts zurückwies und erklärte, er vertraue stattdessen auf sein eigenes moralisches Urteil und seinen Instinkt.
In einer separaten Stellungnahme knüpfte der damalige US-Außenminister Marco Rubio die Lösung des Konflikts im Persischen Golf an das Verhalten des Iran. Er bestand darauf, dass Fortschritte davon abhängen, ob Teheran die Straße von Hormus – eine lebenswichtige Schifffahrtsroute – wieder öffnet. Der Austausch unterstreicht die wachsenden Differenzen zwischen Washington und Moskau in Fragen des Völkerrechts und der regionalen Sicherheit.
Der Streit verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und den westlichen Mächten über die Einhaltung internationaler Regeln. Lawrows Kritik und Rubios Forderungen spiegeln gegensätzliche Ansätze in Diplomatie und Konfliktlösung wider. Die Lage im Persischen Golf bleibt ungelöst, da beide Seiten an ihren Standpunkten festhalten.






