LA-Regio Kliniken in Landshut starten radikale Umstrukturierung der Fachabteilungen
Sebastian VoigtLA-Regio Kliniken in Landshut starten radikale Umstrukturierung der Fachabteilungen
Tiefgreifende Veränderungen im Gesundheitswesen: LA-Regio Kliniken in Landshut strukturieren ihre Abteilungen um
In den Landshuter Gesundheitsdiensten stehen umfangreiche Umstellungen bevor: Die LA-Regio Kliniken reorganisieren ihre Fachbereiche. Die zum 1. Januar 2026 in Kraft getretene Fusion bündelt städtische und kreisangehörige Versorgungseinrichtungen unter einer gemeinsamen Leitung. Künftig werden zentrale Fachdisziplinen an zwei Hauptstandorten konzentriert, um die Effizienz und die langfristige Patientenversorgung zu verbessern.
Den Anfang macht Ende März die Gefäßchirurgie. Ab dem 30. März übernimmt PD Dr. Georgios Meimarakis die Leitung der zusammengeführten Abteilung am Standort Landshut-Achdorf. Bis April wird die gesamte Klinik für Gefäßchirurgie dorthin verlegt.
Am Standort Landshut-Mitte werden ab dem 1. April die Bereiche Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie unter der Verantwortung von Prof. Dr. Johannes Schmidt zusammengefasst. Zudem kommt dort das "Da-Vinci"-Robotiksystem zum Einsatz, um die operativen Abläufe zu unterstützen. Im Rahmen der Zentralisierung folgen später auch die Abteilungen für Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie nach Landshut-Mitte.
In den kommenden Monaten wird zudem die Kardiologie am Standort Landshut-Achdorf gebündelt. Der Vorstand der Fusion – Judith Angerer, André Naumann und Jakob Fuchs – betont, dass die Neuerungen darauf abzielen, alle Standorte für die langfristige medizinische Versorgung der Region zu sichern.
Mit der Umstrukturierung werden die Schwerpunkte künftig auf die Standorte Landshut-Mitte und Landshut-Achdorf verteilt. Robotergestützte Chirurgie und spezialisierte Fachärzte sollen das neue System stärken. Ziel ist es, eine stabile und hochwertige Gesundheitsversorgung für die Region auch in den kommenden Jahren zu gewährleisten.






