14 April 2026, 04:03

Krieg und Inflation treiben Deutsche in die Arme der Discounter

Schwarz-weiß-Foto eines belebten Marktes in Berlin mit Menschen, Gemüsewagen und Gebäuden im Hintergrund.

Krieg und Inflation treiben Deutsche in die Arme der Discounter

Deutsche Verbraucher wechseln zu Discountern – steigende Kosten treiben sie zu günstigeren Optionen

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Nur drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs zeigen sich bereits Verschiebungen im Einkaufsverhalten: Discounter wie Aldi Nord und Aldi Süd legen zu, während Konkurrenten wie Rewe und Edeka Marktanteile verlieren.

In der Kalenderwoche 12 stieg der Anteil der Kundebesuche bei Aldi Süd um einen vollen Prozentpunkt im Vergleich zur Woche vor Kriegsbeginn. Auch Aldi Nord verzeichnete ein Plus von 0,7 Prozentpunkten. Laut Maarten Vander Beken von Accurat ist dieser plötzliche Wandel ungewöhnlich – ein derartiger Trend war zuvor nicht zu beobachten.

Gleichzeitig hatten es die Mitbewerber schwer: Rewe verlor 0,7 Prozentpunkte, Edeka 0,6 und Kaufland 0,5 Punkte im selben Zeitraum.

Die Veränderungen spiegeln die wachsende finanzielle Belastung wider. Angesichts steigender Energiekosten und drohender Preiserhöhungen setzen Verbraucher zunehmend auf günstige Anbieter. Ein einziger Prozentpunkt Marktanteilsgewinn entspricht etwa 2 Milliarden Euro zusätzlichem Umsatz. Da der deutsche Lebensmitteleinzelhandel jährlich über 200 Milliarden Euro umsetzt, haben selbst kleine Verschiebungen erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen.

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges verändern bereits jetzt das Einkaufsverhalten. Discounter wie Aldi profitieren von der Teuerungswelle, während traditionelle Supermärkte mit sinkenden Kundenfrequenzen kämpfen. Der Trend deutet auf eine nachhaltige Veränderung hin – darauf, wo die Deutschen künftig ihr Geld für Lebensmittel ausgeben.

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