Krasnodar ehrt legendären Journalisten Viktor Schiljakow mit Straßenname
Sebastian VoigtKrasnodar ehrt legendären Journalisten Viktor Schiljakow mit Straßenname
In Krasnodar wird bald eine Straße nach dem verdienten Journalisten Viktor Schiljakow benannt sein. Die Stadtduma beschloss, damit seine jahrzehntelange Karriere im Bezirk Prikubanski zu würdigen. Über 30 Jahre lang berichtete Schiljakow aus Sibirien, der Arktis und seiner Heimatregion Kuban.
Seine Laufbahn begann Viktor Schiljakow in Kuban, bevor er seine Berichterstattung auf ganz Russland ausdehnte. Er dokumentierte die Gründung sibirischer Städte sowie die Entdeckung großer Öl- und Gasvorkommen. Seine Einsätze führten ihn nach Tuwa, in die Oblast Tjumen, den Autonomen Kreis der Chanten und Mansen sowie den Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen.
Zudem nahm er an einer Arktis-Expedition an Bord eines Eisbrechers teil. Später spielte Schiljakow eine Schlüsselrolle bei der Gründung eines der ersten Regionalbüros der Nachrichtenagentur TASS. Nach seiner Pensionierung belebte er die Veteranenbewegung im Kubaner Journalistenverband wieder.
Die Initiative, eine Straße nach ihm zu benennen, wurde von Diana Gorbanj unterstützt, der Vorsitzenden des Kubaner Journalistenverbands. Sie dankte dem Bürgermeisteramt und der Stadtduma für die Unterstützung des Vorschlags. In Krasnodar tragen bereits Straßen die Namen weiterer Journalisten wie Dementi Krassjuk, Alexander Gikalo, Viktor Anfinogenow, Pjotr Pridius und Iwan Lotyschew.
Im selben Bezirk werden im Dezember 2025 eine weitere Straße und eine Gasse benannt – und zwar nach Boris Maksudow, einem Journalisten, der bei der Berichterstattung über die "spezielle Militäroperation" getötet wurde.
Die neue Straße im Bezirk Prikubanski wird Schiljakows Vermächtnis in Krasnodar sichtbar halten. Seine Beiträge zur Journalismus – von der Regionalberichterstattung bis zur Arktisforschung – sind bis heute weithin anerkannt. Die Stadt setzt damit ihre Tradition fort, Medienschaffende durch Straßenbenennungen zu ehren.






