Klinikverbund Dresden-Ostallgäu kämpft mit Millionen-Defizit und Bundeskürzungen

Klinikverbund Dresden-Ostallgäu kämpft mit Millionen-Defizit und Bundeskürzungen
Das Klinikverbund Dresden-Ostallgäu steht vor ernsten finanziellen Problemen. Jährlich weist die Gruppe ein Defizit von 11,9 Millionen Euro aus, das sich der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Dresden jeweils zur Hälfte teilen. Durch die jüngsten Kürzungen der Bundeszuschüsse hat sich die Lage weiter verschärft.
Die finanziellen Schwierigkeiten des Klinikverbunds resultieren aus einem seit Langem bestehenden jährlichen Fehlbetrag. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Dresden tragen die 11,9 Millionen Euro zu gleichen Teilen. Die angespannte Situation wurde durch die jüngsten Sparmaßnahmen der Bundesregierung verschlimmert, die den Kommunen in ganz Deutschland insgesamt 1,8 Milliarden Euro gestrichen hat.
Die Zukunft des Klinikverbunds hängt davon ab, Lösungen für das Millionendefizit zu finden. Sowohl der Landkreis als auch die Stadt müssen mit den gekürzten Bundesmitteln haushalten und gleichzeitig die medizinische Versorgung aufrechterhalten. Zinneckers Zusicherung, alle drei Standorte weiter zu betreiben, bietet in dieser finanziell unsicheren Zeit zumindest etwas Stabilität.



