11 June 2026, 04:26

Klimawandel lässt Küstenüberflutungen zwölfmal häufiger werden als früher

Der menschengemachte Anstieg des Meeresspiegels hat die Häufigkeit extremer Küstenfluten erhöht, sagt eine Studie

Klimawandel lässt Küstenüberflutungen zwölfmal häufiger werden als früher

Die Welt steuert zwar nicht auf das worst-case-Szenario der globalen Erwärmung zu, verfehlt aber auch die optimistischsten Prognosen. Der Klimawandel verändert weiterhin die Risiken an den Küsten – wobei der Mensch seit den 1960er-Jahren eine zentrale Rolle beim Anstieg des Meeresspiegels spielt.

Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen, vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, bleiben die Hauptursache für den steigenden Meeresspiegel. Dies hat zu einem drastischen Anstieg extremer Küstenüberflutungen weltweit geführt. Ereignisse, die früher nur mit einer jährlichen Wahrscheinlichkeit von 1 Prozent auftraten, sind heute im Durchschnitt zwölfmal wahrscheinlicher.

Zwischen 2000 und 2018 waren 58 Prozent der Tage mit extrem hohen Wasserständen auf den Klimawandel zurückzuführen. Extreme Überflutungen entstehen nun aus einer Kombination von Sturmfluten, Springtiden und ungewöhnlichem Meeresspiegelanstieg – allesamt durch den Klimawandel verschärft. Ohne den menschlichen Einfluss wären die meisten der heutigen Küstenfluten nicht eingetreten.

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Die wachsenden Risiken erfordern stärkere Anpassungsmaßnahmen. Die aktuellen Schutzsysteme in Städten wie New Orleans könnten bereits in wenigen Jahrzehnten nicht mehr ausreichen. Die Häufigkeit extremer Küstenüberflutungen hat sich durch den vom Menschen verursachten Meeresspiegelanstieg deutlich erhöht. Bestehende Schutzvorrichtungen könnten in vielen gefährdeten Gebieten bald unzureichend sein. Dieser Wandel unterstreicht die Dringlichkeit verbesserter und beschleunigter Anpassungsstrategien.

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