Kasachstan reformiert Tierschutz: Strengere Gesetze für Artenschutz und Nachhaltigkeit
Charlotte RichterKasachstan reformiert Tierschutz: Strengere Gesetze für Artenschutz und Nachhaltigkeit
Kasachstan hat umfassende Reformen seiner Tierschutzgesetze eingeführt. Die Änderungen zielen darauf ab, den Artenschutz zu stärken und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen im gesamten Land zu fördern.
Die neue Gesetzgebung schreibt die Installation von Vogelschutzvorrichtungen an Stromleitungen vor. Damit soll die Zahl der durch Stromschlag verursachten Vogelsterbefälle verringert werden.
Die Strafen für Tierquälerei wurden deutlich verschärft und ihr Anwendungsbereich erweitert. Das Gesetz verbietet nun ausdrücklich den Einsatz von Wärmebildkameras, Nachtsichtgeräten und Drohnen bei der Freizeitjagd.
Ein anpassungsfähiges, wissenschaftsbasiertes Modell für das Management tierischer Ressourcen wurde eingeführt. Dieser Ansatz fördert die Entwicklung von Wildzuchtprogrammen, um jagdbare Arten zu erhalten und ihre nachhaltige Nutzung zu gewährleisten.
Die Reformen legen zudem Wert auf die Digitalisierung der Tierregistrierung und -meldung. Dieser Schritt soll die Transparenz und Effizienz bei der Erfassung von Wildtierbeständen verbessern.
Die Änderungen sind darauf ausgelegt, den Erhalt der biologischen Vielfalt zu stärken und eine langfristige Nachhaltigkeit zu sichern. Erwartet wird, dass sie Kasachstans Tierwelt bewahren und ein ausgewogenes Management der natürlichen Ressourcen unterstützen.






