69-Jährige verliert ihr Lebensersparnis an falsche Regierungsvertreter in Omsk
Julian Hartmann69-Jährige verliert ihr Lebensersparnis an falsche Regierungsvertreter in Omsk
Eine 69-jährige Frau aus Omsk hat ihr gesamtes Erspartes an Betrüger verloren, die sich als Regierungsvertreter ausgaben. Der Schwindel ereignete sich am 20. Juni 2026, nachdem die Kriminellen sie dazu überredet hatten, ihr Geld auf ein angeblich sicheres Konto zu überweisen. Eine Bankangestellte schlug später Alarm, nachdem die Frau ihr von dem Vorfall erzählt hatte.
Die Betrüger hatten die Frau zunächst kontaktiert und behauptet, sie seien Mitarbeiter der Regionalregierung. Sie warnten sie vor erfundenen Bedrohungen, darunter die Weitergabe ihrer persönlichen Daten, nicht autorisierte Überweisungen und mögliche Strafverfolgung. Um dies zu vermeiden, sollte sie ihr Erspartes auf ein „sicheres Konto“ transferieren.
Innerhalb weniger Tage hob die Frau 5,5 Millionen Rubel von ihrem Konto ab. Ein Kurier holte das Bargeld anschließend mit einem vorher vereinbarten Codewort ab. Die Betrüger versicherten ihr zudem, das Geld zurückzuerstatten, sobald sie eine Versicherungspolice bei ihrer Bank kündige.
Als die Frau ihre Erfahrungen später der Bankangestellten schilderte, informierte diese umgehend die Polizei. Die Behörden haben inzwischen Anzeige wegen Betrugs gegen die Verdächtigen erstattet. Die Ermittlungen in dem Fall laufen noch. Das Ersparte der Frau wurde unter falschen Versprechungen ergaunert. Die Polizei arbeitet daran, die Verantwortlichen zu identifizieren und festzunehmen.






