Kasachstan lockt Fachkräfte mit neuen Migrationsregeln und Sondervisa an
Charlotte RichterKasachstan lockt Fachkräfte mit neuen Migrationsregeln und Sondervisa an
Kasachstan hat neue Migrationsrichtlinien eingeführt, die darauf abzielen, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und das Wirtschaftswachstum zu fördern. Die von Vize-Regierungschefin Aida Balajewa angekündigten Reformen umfassen Sondervisa und vereinfachte Einreisebestimmungen für Investoren und gefragte Spezialisten. Die Änderungen traten am 10. April 2026 in Kraft und richten sich vor allem an Schlüsselsektoren, die unter Arbeitskräftemangel leiden.
Die überarbeiteten Regelungen bieten ausländischen Staatsangehörigen in 51 prioritären Berufen dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen und Sondervisa an. Hochqualifizierte Arbeitskräfte, digitale Nomaden und Investoren profitieren nun von eigenen Visakategorien. Auch Führungskräfte, die an großen Projekten beteiligt sind, sowie ihre Familien erhalten erleichterte Einreisemöglichkeiten.
Ausländer können Kasachstan über ein beschleunigtes Verfahren betreten, sofern ein Antrag einer staatlichen Behörde vorliegt. Die Reformen behalten bestehende Anreize für Investoren bei und erweitern gleichzeitig die Chancen für Fachkräfte in den Bereichen Technologie und anderen kritischen Branchen.
Die Behörden erwarten, dass diese Maßnahmen die Arbeitsmarktlage stärken, Investitionen anziehen und den technologischen Fortschritt beschleunigen werden. Die Richtlinien sind Teil umfassender Bemühungen, das Humankapital zu verbessern und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.
Das neue Migrationssystem schafft klarere Wege für qualifizierte Migranten und Investoren. Durch die gezielte Ansprache bestimmter Berufsgruppen und flexible Einreiseregeln will Kasachstan Arbeitsmarktlücken schließen und langfristiges Wachstum fördern. Die Änderungen spiegeln einen strategischen Schub wider, um die Wirtschaft zu modernisieren und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.






