26 April 2026, 09:03

Kamala Harris denkt über Präsidentschaftskandidatur 2028 nach – und greift beide Parteien an

Plakat mit einem Bild des Weißen Hauses und Text, der den Biden-Harris-Wirtschaftsplan bewirbt und auf Schaffung von Arbeitsplätzen und Zugänglichkeit ohne vierjähriges Studium abzielt.

Kamala Harris denkt über Präsidentschaftskandidatur 2028 nach – und greift beide Parteien an

Vizepräsidentin Kamala Harris hat Andeutungen über eine mögliche Kandidatur für das Weiße Haus im Jahr 2028 gemacht. In einem privaten Gespräch mit dem Bürgerrechtler Al Sharpton gab sie zu, sie "denke darüber nach", in den Wahlkampf einzusteigen. In einer bevorstehenden Rede wird sie eine scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik beider großer Parteien üben.

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Harris wird am Samstag eine Ansprache halten, in der sie Demokraten und Republikaner gleichermaßen für wirtschaftliche Versäumnisse verantwortlich macht. Sie wird argumentieren, dass der amerikanische Traum für viele Bürgerinnen und Bürger "so gut wie eine Illusion" geworden sei. Gleichzeitig wird sie ihre Partei auffordern, eine klare Vision für die Regierungszeit nach der Präsidentschaft Donald Trumps zu entwickeln.

In ihrer Rede wird Harris behaupten, ihre Partei habe einst geglaubt, marktgetriebenes Wachstum könne die Arbeitnehmerklasse stärken. Doch ihre Lösungsvorschläge gehen weiter: Sie umfassen Reformen im öffentlichen Bildungssystem, Änderungen im Steuerrecht sowie strengere Regulierungen für soziale Medien und künstliche Intelligenz. Diese Maßnahmen bilden das, was sie als "mutige Agenda" für die Zukunft bezeichnet.

Harris ist nicht die einzige Demokratin, die eine Nominierung für 2028 ins Auge fasst. Weitere mögliche Kandidaten sind Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer und der Senator aus New Jersey, Cory Booker. Trotz der Konkurrenz bleibt sie eine der führenden Persönlichkeiten in den Diskussionen über den nächsten Präsidentschaftskandidaten der Partei.

Mit ihrer Rede positioniert sich Harris als Kandidatin mit konkreten politischen Ideen. Die Ansprache könnte die frühen Debatten innerhalb der Demokratischen Partei im Vorfeld der Wahl 2028 prägen. Ihr Fokus auf Wirtschaftsreformen und Technologieregulierung gibt einer möglichen Kampagne bereits jetzt eine klare Richtung vor.

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