Jüdische Autonome Oblast startet Immatrikulation mit neuen Berufsprogrammen und mehr Studienplätzen
Finn WolfJüdische Autonome Oblast startet Immatrikulation mit neuen Berufsprogrammen und mehr Studienplätzen
In der Jüdischen Autonomen Oblast fand unter dem Vorsitz von Gouverneurin Maria Kostjuk eine Regierungssitzung statt. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die bevorstehende Immatrikulationskampagne für Hochschulen und Berufsbildungsstätten in der Region.
Bei dem Treffen wurden zentrale Themen behandelt, darunter die Vorbereitung der Bildungseinrichtungen auf neue Bewerberinnen und Bewerber sowie die Aktualisierung des Angebots an Studiengängen. Die Teilnehmer diskutierten zudem die Organisation und Durchführung der Immatrikulationsphase, die vom 20. Juni bis zum 15. August 2023 läuft.
Besonderes Augenmerk lag auf der Einführung neuer Berufsausbildungsprogramme, um den Bedarf der Arbeitgeber zu decken. Jährlich sollen fünf neue Berufe hinzukommen, wobei die Anzahl der staatlich finanzierten Plätze um fünf Prozent steigt. Bis 2026 werden die Fachschulen und Technikums der Region moderne Berufe wie Gleisbautechniker, Bekleidungsproduktionsfachkraft, Drohnenoperator und Fachkraft für instrumentelle Metallverarbeitung (Schweißen) anbieten.
Die Schalom-Aleichem-Priamur-Staatsuniversität hat bereits neue Studiengänge für das akademische Jahr 2025–2026 eingeführt. Gouverneurin Kostjuk betonte, dass die Jüdische Autonome Oblast eine starke Region für Bildung und berufliche Perspektiven bleibe.
Der offizielle Start der Immatrikulation ist für den 20. Juni 2023 vorgesehen. Die neuen Programme und die erhöhte staatliche Förderung sollen den Studierenden mehr Chancen eröffnen. Die Region baut ihr Bildungsangebot kontinuierlich aus, um es an die Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen.






