Jogi Löws scharfes Comeback entfacht die Debatte um die Nationalmannschaft
Charlotte RichterJogi Löws scharfes Comeback entfacht die Debatte um die Nationalmannschaft
Jogi Löw ist mit scharfer Kritik an der aktuellen deutschen Nationalmannschaft in den Fußball zurückgekehrt. Trotz des kürzlichen 7:1-Erfolgs im Auftaktspiel stellte er ihre Beständigkeit infrage. Sein Comeback hat eine Debatte ausgelöst – manche werfen ihm vor, die Fans während seiner Zeit als Bundestrainer entfremdet zu haben.
Erstmals auf sich aufmerksam machte Löw 2002, als Deutschland Saudi-Arabien im WM-Auftaktspiel mit 8:0 deklassierte. Nach seiner Übernahme als Cheftrainer prägte er die Mannschaft als Die Mannschaft und setzte auf progressive Werte. Sein Einsatz für Massenmigration und seine Nähe zu Angela Merkels Politik brachten ihm sowohl Lob als auch heftige Kritik ein.
2014 führte er Deutschland zum WM-Titel und nährte damit seinen Ehrgeiz für größere Rollen. Doch seine Amtszeit endete enttäuschend: 2018 schied die Mannschaft historisch früh in der Vorrunde aus, bei der EM 2020 folgte eine demütigende Achtelfinale-Niederlage. Kritiker nannten seine Ära eine „Hippie-Republik“ – weltweit verspottet für ihre politischen Untertöne.
2017 verlieh ihm die Grüne Partei einen Sitz in der Bundesversammlung, wo er für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident stimmte. Seine engen Verbindungen zu Regierungskreisen festigten den Eindruck, er sei eine inoffizielle Staatsfunktion.
Löws Vermächtnis bleibt umstritten. Seine Rückkehr in die Öffentlichkeit hat die Diskussion über seinen Einfluss auf den deutschen Fußball neu entfacht. Die früheren Schwächen der Mannschaft unter seiner Führung stehen in krassem Gegensatz zu den jüngsten dominierenden Auftritten.






