Jessi Draper wirft Ex-Mann Erpressung und emotionale Misshandlung vor
Charlotte RichterJessi Draper wirft Ex-Mann Erpressung und emotionale Misshandlung vor
Jessi Draper wirft ihrem getrennt lebenden Ehemann Jordan Ngatikaura Erpressung, emotionale Misshandlung und Verletzung der Privatsphäre vor. Die Vorwürfe kommen, nachdem Ngatikaura die Scheidung eingereicht und dabei Untreue als Grund angeführt hat – ein Vorwurf, den Draper vehement bestreitet. Das Paar war fünf Jahre lang verheiratet, bevor die rechtliche Trennung begann.
Draper behauptet, Ngatikaura habe gedroht, private Textnachrichten zwischen ihr und einem anderen Mann, Marciano Brunette, im Internet zu veröffentlichen. Sein Ziel sei es gewesen, ihren Ruf zu schädigen. Zudem wirft sie ihm vor, in ihrem gemeinsamen Zuhause Kameras installiert zu haben, um ihre privaten Gespräche abzuhören.
Darüber hinaus äußerte sich Draper zu Gerüchten über "Sexpartys", an denen ihr Mann ihrer Meinung nach teilgenommen habe. Sie behauptet außerdem, er habe in Texas die Dienste einer Escort-Agentur in Anspruch genommen. Neben diesen Anschuldigungen beschreibt sie sein Verhalten während der gesamten Ehe als emotional missbräuchlich.
Ngatikaura hatte die Scheidung zunächst im Bundesstaat Utah eingereicht – einem Staat, in dem das "Zerrüttungsprinzip" gilt – und dabei Untreue als Grund genannt. Draper jedoch besteht darauf, niemals eine körperliche Affäre mit Brunette gehabt zu haben, trotz der Behauptungen ihres Mannes.
Die Scheidungsverhandlungen laufen weiterhin nach den Regelungen des "No-Fault"-Scheidungsrechts in Utah. Während Draper Erpressung, Überwachung und emotionale Misshandlung vorwirft, stützt sich Ngatikauras Klage auf den Vorwurf der Untreue. Der Fall bleibt ungelöst, da beide Seiten widersprüchliche Darstellungen ihrer Ehe präsentieren.






