Jakutischer Abgeordneter nach Munitionsbesitz aus dem Amt entfernt
Julian HartmannJakutischer Abgeordneter nach Munitionsbesitz aus dem Amt entfernt
Wladimir Poskatschin, ein langjähriger Abgeordneter in der Staatsversammlung der Republik Sacha (Jakutien), hat sein Mandat vorzeitig verloren. Die Entscheidung erfolgte nach einer Verurteilung wegen illegalen Besitzes von Munition. Die Behörden handelten zügig, um ihn aus dem Amt zu entfernen.
Das Verfahren begann, nachdem Poskatschin nach Teil 1, Artikel 222 des russischen Strafgesetzbuchs schuldig gesprochen worden war. Der Vorwurf bezog sich auf die rechtswidrige Aufbewahrung von Munition.
Ein Resolutionsentwurf zur vorzeitigen Beendigung seiner Amtszeit wurde ausgearbeitet und vom Mandats- und Geschäftsordnungsausschuss geprüft. Das Dokument gelangte anschließend zur Abstimmung in die Vollversammlung.
Die Staatsversammlung Jakutiens stimmte für die Annahme des Beschlusses. Die Amtsenthebung trat unmittelbar nach der Verabschiedung in Kraft. Als rechtliche Grundlage wurde Absatz 5, Teil 21, Artikel 19 des Föderalen Gesetzes über die allgemeinen Prinzipien der öffentlichen Gewalt herangezogen.
Poskatschin hatte sieben Legislaturperioden in der Versammlung gedient, bevor er seines Amtes enthoben wurde. Seine politischen Befugnisse endeten aufgrund einer Straftat. Sein Ausscheiden folgte einem formellen Verfahren, das eine Ausschussprüfung und die Zustimmung des Parlaments umfasste. Die Entscheidung der Versammlung steht im Einklang mit den bundesweiten Vorschriften für öffentliche Ämter.






