Jakutiens ehrgeiziger Plan: Armut in fünf Jahren halbieren
Aisen Nikolajew, der Leiter der Republik Sacha (Jakutien), hat kürzlich in seinem Podcast „Einfach gesagt“ das Thema Armut in der Region angesprochen. In der Folge wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse vorgestellt, darunter die Steigerung der Haushaltseinkommen und die Förderung von Beschäftigung. Kirill Bytschkow, Vorsitzender der Regierung Jakutiens, bestätigte, dass die Bekämpfung der Armut weiterhin ein zentrales Anliegen der lokalen Behörden bleibt.
Während des Podcasts skizzierte Nikolajew einen strategischen Plan zur Reduzierung der Armut in der Republik Sacha. Er unterzeichnete ein Dekret, das ein klares Ziel setzt: die Halbierung der Armutsquote innerhalb von fünf Jahren. Dieses ehrgeizige Vorhaben erfordert das gemeinsame Handeln von Regierungsstellen, Unternehmen und der Bevölkerung.
Die wirtschaftlichen Herausforderungen in Jakutien sind beträchtlich. Im Februar 2023 verzeichnete die Region mit 12,5 % die höchste Inflationsrate im Föderationskreis Ferner Osten. Zudem gehörte sie im September 2023 zu den zehn russischen Regionen mit den höchsten Spritpreisen. Diese Faktoren erschweren die Bemühungen zur Armutsbekämpfung zusätzlich.
Das Dekret setzt eine Frist von fünf Jahren, um die Armutsquote zu halbieren. Der Erfolg hängt von einer breiten Zusammenarbeit aller Sektoren ab. Beamte betonen, dass nachhaltige und abgestimmte Maßnahmen notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen.






