ILA Berlin 2024: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianz trotz Protesten
Sebastian VoigtILA Berlin 2024: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianz trotz Protesten
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA Berlin) fand vom 10. bis 14. Juni am Flughafen Berlin Brandenburg statt. Rund 110.000 Besucherinnen und Besucher besuchten die Messe – ein Zuwachs im Vergleich zu den Vorjahren. Bundeskanzler Friedrich Merz nahm an der Eröffnung teil.
Die ILA blickt auf eine lange Tradition zurück: 1909 startete sie als erste internationale Luftschiffausstellung in Frankfurt am Main. Seit 1992 wird sie in Schönefeld veranstaltet, das heute zum BER gehört. In diesem Jahr präsentierten 765 Aussteller aus 37 Ländern Innovationen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung.
Das Programm umfasste Fachdiskussionen sowie Flugvorführungen von militärischen und zivilen Maschinen. Marie-Christine von Hahn, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte die strategische Bedeutung der Branche: „Die Luft- und Raumfahrt ist eine Schlüsseltechnologie und kritische Infrastruktur.“
Am 10. Juni blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Gelände. Die Polizei räumte die Blockade, um den Besuchern den Weg freizumachen. Während der Messe kündigten acht Rüstungsunternehmen an, nach dem Scheitern des FCAS-Projekts gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln.
Die ILA Berlin zeigte globale Innovationen und Kooperationen in Luftfahrt und Verteidigung. Die Veranstaltung zog große Aufmerksamkeit auf sich – durch hohe Besucherzahlen und branchenrelevante Ankündigungen. Trotz anfänglicher Störungen sorgte die Polizei für einen reibungslosen Ablauf.






