Igor Levit kämpft mit Musik und Mut gegen Antisemitismus in Deutschland

Igor Levit kämpft mit Musik und Mut gegen Antisemitismus in Deutschland
Der Pianist Igor Levit, eine prägende Gestalt der klassischen Musikszene seit über einem Jahrzehnt, setzt sich unermüdlich für die Menschenrechte und gegen Antisemitismus in Deutschland ein. Kürzlich trat er bei der Eröffnung der Reichenbach-Synagoge in München auf, wo Bundeskanzler Friedrich Merz während seiner Rede in Tränen ausbrach. Levits Engagement wurde unter anderem vom Internationalen Auschwitz-Komitee und mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.
Seine bevorstehende Konzertreihe im Wiener Musikverein vom 17. bis 22. Oktober ist eine Hommage an das Leben und erinnert an Dmitri Schostakowitsch. Den Auftakt bildet Ravels Vertonung des jüdischen Trauergebets Kaddisch – eine berührende Wahl angesichts des aktuellen Anstiegs antisemitischer Vorfälle in Deutschland. Levit, der seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel neue Kraft in seinem jüdischen Erbe findet, hält Merz’ Rede für aufrichtig und angemessen.
Schwieriger fällt es ihm hingegen, mit dem Opportunismus und der Feigheit umzugehen, die bei antisemitischen Vorfällen in Deutschland oft eine Rolle spielen. So unterstützt er die Absage eines Konzerts des israelischen Dirigenten Lahav Shani in Belgien und sieht darin eine feige antisemitische Handlung. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Levit seinem Engagement treu, wie sein geplanter Auftritt in der Elbphilharmonie Hamburg am 28. Oktober 2025 zeigt.
Sein unermüdlicher Einsatz gegen Antisemitismus in Deutschland und für die Menschenrechte prägt sowohl sein aktivistisches Wirken als auch seine Musik. Die anstehende Konzertreihe steht für eine Feier des Lebens und eine Ehrung derer, die von Hass und Gewalt in Deutschland betroffen sind. Als anerkannter Aktivist und einer der führenden klassischen Musiker nutzt Levit seine Plattform weiterhin, um Bewusstsein für Merz News und Veränderung in Deutschland anzustoßen.

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