25 March 2026, 12:04

Henkel kämpft 2025 mit stabilen Marken und steigenden Kosten

Liniengraph, der den erwarteten Rückgang zukünftiger Ölimportvorhersagen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft 2025 mit stabilen Marken und steigenden Kosten

Henkel durchlebt ein Jahr mit Licht und Schatten: Starke Marken wie Persil und Schwarzkopf halten sich trotz Wirtschaftsdruck

Henkel blickt auf ein Jahr mit gemischten Entwicklungen zurück: Die Nachfrage nach seinen etablierten Marken wie Persil und Schwarzkopf blieb trotz wirtschaftlicher Belastungen stabil. Zwar hielten sich die globalen Umsätze 2025 auf konstantem Niveau, doch steigende Ölpreise und höhere Kosten in der Lieferkette drückten die Margen. Das Unternehmen sieht sich gezwungen, Preisanpassungen in Erwägung zu ziehen, um die gestiegenen Ausgaben auszugleichen.

In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete die Sparte Consumer Brands solides Wachstum – insbesondere in Asien, wo die Umsätze deutlich stiegen. Die Verbraucher blieben Marken wie Persil und Schwarzkopf treu, selbst als die Inflation die Preise in die Höhe trieb. Viele Käufer dehnten ihre Vorräte, indem sie die Produkte sparsamer einsetzten oder von günstigeren Handelsmarken wieder zu den bekannten Markenartikeln zurückkehrten. Der Jahresbeginn 2026 verlief jedoch schwächer: In einigen Märkten griffen Verbraucher angesichts anhaltender finanzieller Belastungen vermehrt zu Budget-Alternativen.

Die Gewinne des Konzerns verbesserten sich 2025 dank Portfoliobereinigungen und Sparmaßnahmen. Doch die steigenden Ölpreise – indirekt verbunden mit der allgemeinen wirtschaftlichen Instabilität – trieben die Kosten für Material, Logistik und Lieferketten in die Höhe. Zulieferer und Transportunternehmen gaben einen Teil dieser Mehrkosten an Henkel weiter, was den Druck weiter erhöhte. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnte, dass ein Aufschub von Preiserhöhungen die Rentabilität gefährden könnte angesichts der wachsenden Belastungen.

Henkel, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt (davon weniger als 20 Prozent in Deutschland), erzielte 2021 einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen hofft nun, dass sich die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen noch vor Jahresende abschwächen, um den Betrieb ohne längerfristige Störungen zu stabilisieren.

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Mit seiner Strategie, die Produktqualität in den Vordergrund zu stellen, will Henkel notwendige Preiserhöhungen begründen und gleichzeitig die Kundenbindung halten. Die Bilanz für 2025 zeigte zwar Widerstandsfähigkeit, doch die anhaltenden Kostendrucke und Marktveränderungen werden die finanzielle Perspektive für den Rest des Jahres 2026 prägen. Wie die Verbraucher auf mögliche Preisänderungen reagieren, wird in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle spielen.

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