25 March 2026, 14:37

Russland stoppt Flüge in den Nahen Osten – Reisebranche leidet unter Milliardenverlusten

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte des russischen Reichs, die geografische Merkmale wie Berge, Flüsse und Städte zeigt, begleitet von Text, der Standorte benennt.

Russland stoppt Flüge in den Nahen Osten – Reisebranche leidet unter Milliardenverlusten

Russland hat Flüge ausgesetzt und Reisewarnungen für mehrere Länder des Nahen Ostens erlassen. Die Anfang März eingeführten Beschränkungen haben Reiseveranstalter mit schweren Verlusten zurückgelassen. Die Behörden haben die genauen Gründe für die plötzlichen Maßnahmen bisher nicht erläutert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 3. März riet das russische Wirtschaftsministerium seinen Bürgern von nicht notwendigen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, Oman, Katar, Bahrain und Kuwait ab. In der Warnung wurden unspezifische Sicherheitsrisiken genannt, nähere Angaben blieben jedoch aus. Kurz darauf stellten Fluggesellschaften nach Abschluss von Rückholflügen sämtliche kommerziellen Verbindungen in die Region ein.

Bis zum 10. März beliefen sich die finanziellen Einbußen russischer Reiseunternehmen bereits auf 5 bis 6 Milliarden Rubel (rund 54 bis 65 Millionen US-Dollar). Durch den Einbruch der Buchungen verlieren Touristikfirmen täglich mehr als 1,5 Millionen Dollar. Die Gesamtkosten der Krise sind inzwischen auf etwa 7 Milliarden Rubel (76 Millionen US-Dollar) angestiegen.

Betroffene Golfstaaten wie Oman, Katar und die VAE zeigten sich besorgt über den Rückgang russischer Besucher. Unterdessen erklärte Verkehrsminister Andrei Nikitin, die Flüge würden so schnell wie möglich wiederaufgenommen – einen konkreten Zeitplan gab er jedoch nicht an.

Die Aussetzung der Flüge hat russische Reiseanbieter mit wachsenden Verlusten zurückgelassen, während die vom Tourismus abhängigen Golfstaaten die Lage beobachten und auf die Rückkehr russischer Gäste warten. Bisher liegt keine offizielle Begründung für die Beschränkungen vor.

Lesen Sie auch:

Quelle