20 April 2026, 06:04

Hamburg und Bremen im Wettstreit um die meisten entschlägenen Flächen

Eine Stadtstraße mit einer grünen Fahrradspur in der Mitte, gesäumt von Gras, Pfosten, Laternen, Schildern, Zaun, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Hamburg und Bremen im Wettstreit um die meisten entschlägenen Flächen

Hamburg und Bremen liefern sich nun ein Wettrennen darum, wer mehr versiegelte Flächen entschlägt. Die sogenannte "Entsiegelungs-Challenge" läuft bis zum 31. Oktober 2026. Beide Städte wollen im Rahmen einer bundesweiten Initiative Beton und Asphalt durch grüne, wasserdurchlässige Böden ersetzen.

Der Wettbewerb fällt in die Kategorie "Oberliga", bei der es darum geht, pro Einwohner möglichst viel Fläche zu entschlägen. Hamburgs Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft hat eine eigene lokale Kampagne gestartet und sie "Entsiegelungs-Derby des Nordens" genannt. Allein im vergangenen Jahr entfernte Hamburg über 5.400 Quadratmeter versiegelte Flächen.

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Katharina Fegebank, Hamburgs Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit bei der Anpassung an den Klimawandel. Jede Stadt profitiere davon, wenn weniger Flächen versiegelt seien, so Fegebank. Teilnehmer in beiden Städten können ihre Entsiegelungsprojekte bis zum Stichtag über die Bremer Kampagne "Bremen entschlägt! – Wettbewerb für eine grünere Stadt" melden.

Der Wettbewerb dokumentiert die Fortschritte bis Ende 2026. Bürgerinnen, Bürger und Organisationen in beiden Städten können mitmachen, indem sie Beton entfernen und ihre Arbeiten registrieren. Am Ende wird sich zeigen, welche Stadt die meisten versiegelten Flächen in grüne, wasserdurchlässige Böden umgewandelt hat.

Quelle