Hadsch 2024: Keine Bußgelder für Fotos an der Kaaba – Behörden widerlegen Gerüchte
Charlotte RichterHadsch 2024: Keine Bußgelder für Fotos an der Kaaba – Behörden widerlegen Gerüchte
Falsche Behauptungen über Bußgelder für Fotos während des Hadsch verbreiten sich rasant in sozialen Medien. Ein viral gegangener Beitrag behauptete, die saudischen Behörden würden Pilger mit bis zu 10.000 Saudi-Riyal bestrafen, wenn sie Aufnahmen in der Nähe der Kaaba machen. Nun haben offizielle Stellen klargestellt: Eine solche Regelung gibt es nicht.
Die irreführenden Informationen begannen sich zu verbreiten, nachdem ein Nutzer in den sozialen Medien eine unbelegte Behauptung geteilt hatte. Darin hieß es, Pilger müssten mit hohen Strafen rechnen, wenn sie in der Al-Haram-Moschee – insbesondere vor der Kaaba – Fotos oder Videos aufnehmen. Der Beitrag verbreitete sich schnell und sorgte bei vielen, die sich auf den Hadsch vorbereiten, für Verunsicherung.
Die Behörden haben inzwischen bestätigt, dass es keine Vorschrift gibt, die Pilgern das Fotografieren an der heiligen Stätte verbietet oder mit Geldstrafen ahndet. Allerdings raten sie davon ab, während des Tawaf – der rituellen Umkreisung der Kaaba – Fotos zu machen. Dieser Hinweis soll Störungen für die Gläubigen vermeiden und einen reibungslosen Ablauf in der Moschee gewährleisten.
Pilger dürfen ihre Reise weiterhin dokumentieren, sollten dabei jedoch die gebotene Höflichkeit wahren. Die Behörden empfehlen, während religiöser Handlungen auf Aufnahmen zu verzichten. Für verlässliche Informationen werden Reisende aufgefordert, sich an offizielle Quellen oder Vertreter des Lembaga Tabung Haji zu wenden.
Die falschen Meldungen wurden inzwischen widerlegt: Für Fotos in der Nähe der Kaaba drohen keine Strafen. Pilger können ihre Erinnerungen festhalten, sollten dabei aber Rücksicht auf die Gläubigen nehmen und die offiziellen Richtlinien beachten. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, Informationen vor dem Hadsch über vertrauenswürdige Kanäle zu überprüfen.






