Grüne präsentieren ambitioniertes Wahlprogramm 2025 für Baden-Württemberg

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Eine Szene mit mehreren grünen Bäumen, einem Holzzaun, einer Wand und grünem Gras.

Wahlprogramm: Das sind die Ideen, die die Grünen umsetzen wollen - Grüne präsentieren ambitioniertes Wahlprogramm 2025 für Baden-Württemberg

Wahlprogramm 2025: Das wollen die Grünen umsetzen

Wahlprogramm 2025: Das wollen die Grünen umsetzen

Wahlprogramm 2025: Das wollen die Grünen umsetzen

  1. Dezember 2025, 12:30 Uhr

Die Grünen in Baden-Württemberg haben vor der Landtagswahl am 8. März 2026 ein detailliertes Wahlprogramm 2025 vorgestellt. Ihr fast 100 Seiten starker Plan umfasst Maßnahmen zur Unterstützung von Lehrkräften, Erstwohnungs­käufern und der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum sowie strengere Regeln für soziale Medien. Spitzenkandidat der Kampagne ist Cem Özdemir, unterstützt von Persönlichkeiten wie Winfried Kretschmann.

Die Grünen schlagen vor, das Gehalt von Grundschullehrern auf die höhere Besoldungsstufe A13 anzuheben, um deren Arbeit angemessener zu würdigen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Senkung der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer, um den Einstieg ins Wohneigentum in Deutschland zu erleichtern.

Um den Ärztemangel auf dem Land zu bekämpfen, will die Partei das Quotensystem auch auf Kinderärzte ausweiten. Zudem sollen Studienplätze in der Medizin bevorzugt an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, in unterversorgten Regionen zu arbeiten. Im Klimaschutz planen die Grünen einen "Klimamilliarden-Fonds", der Städte und Landkreise in den nächsten zehn Jahren unterstützen soll.

Im Bildungsbereich soll das letzte Kindergartenjahr für alle Kinder verpflichtend und kostenfrei werden. Schulen in sozial benachteiligten Gebieten sollen kostenlose Mittagsverpflegung anbieten. Auszubildende könnten einen Starthilfe-Zuschuss für den Führerschein erhalten, finanziert vom Land und den Betrieben.

Auch soziale Medien stehen im Fokus: Die Grünen fordern verbindliche Altersverifikationssysteme auf Plattformen wie TikTok und Instagram. Eine mögliche Altersgrenze von 16 Jahren wird diskutiert. Zudem sollen die Gebühren für Meisterprüfungen abgeschafft und die Abschlussprämien erhöht werden.

Die Vorschläge der Grünen decken Bildung, Wohnen, Gesundheitsversorgung und digitale Regulierung ab. Bei Umsetzung würden diese Maßnahmen neue Fördermittel, strengere Online-Schutzvorgaben sowie erweiterte Unterstützung für Arbeitnehmer und Familien bringen. Die vollständige Kandidatenliste für die Wahl 2026 ist in den verfügbaren Quellen noch nicht bestätigt.