Große Demo in Hamburg: Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt und für mehr Schutz
Charlotte RichterDemonstration in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt - Große Demo in Hamburg: Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt und für mehr Schutz
Am 26. März um 17:30 Uhr findet in Hamburg eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt statt. Die Kundgebung, organisiert von der SPD-Politikerin Annika Urbanski, fordert besseren Schutz für Betroffene und strengere Konsequenzen für Täter:innen. Prominente Unterstützer:innen wie die Klimaaktivistin Luisa Neubauer haben sich bereits hinter die Aktion gestellt.
Die Proteste erfolgen vor dem Hintergrund einer breiten öffentlichen Debatte über digitale Gewalt. Aktuelle Medienberichte und die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen den Schauspieler Christian Ulmen haben die Diskussion weiter angeheizt. Die Organisator:innen betonen jedoch, dass die Kundgebung nicht direkt mit diesen konkreten Vorfällen verknüpft ist.
Die Veranstaltung beginnt am Rathausmarkt und soll Solidarität mit Überlebenden sexualisierter Gewalt zeigen sowie strukturelle Veränderungen vorantreiben. Unterdessen hat Ulmens Anwalt, Christian Schertz, die Medienberichterstattung über die Vorwürfe scharf kritisiert. Er bezeichnete sie als "weitgehend unzulässige Verdachtsberichterstattung" und kündigte rechtliche Schritte an.
Die Demonstration vereint Aktivist:innen, Politiker:innen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Die Initiator:innen hoffen, durch die Aktion das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen. Die Proteste stehen unabhängig von laufenden juristischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit den jüngsten prominenten Vorwürfen.






