22 March 2026, 16:03

Bauministerin Scharrenbach räumt Mobbingvorwürfe und Führungsfehler ein

Ein Mann in einem weißen Kleid und Hut sitzt an einem Tisch mit Mikrofonen, spricht, während Papiere und Gegenstände auf dem Tisch sichtbar sind, mit einer anderen Person mit Brille rechts von ihm, in einem Raum mit einer Wand und einer Tür im Hintergrund.

Scharrenbach bietet Mitarbeitern nach Vorwürfen Gespräche an - Bauministerin Scharrenbach räumt Mobbingvorwürfe und Führungsfehler ein

Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach sieht sich mit Vorwürfen wegen Mobbing und Machtmissbrauchs in ihrem Ministerium konfrontiert. Mitarbeiter hatten ihre Bedenken bereits vor der Bundestagswahl 2025 bei hochrangigen Vertretern vorgebracht, darunter auch bei Nathanael Liminski, dem Chef der Staatskanzlei. Scharrenbach hat die Kritik inzwischen eingeräumt und versprochen, sie in direkten Gesprächen mit den Beschäftigten aufzuarbeiten.

Erstmals bekannt wurden die Vorfälle im Januar 2025, als ein Personalvertreter Liminski über Fehlverhalten in Scharrenbachs Ministerium informierte. Bereits während der Umstrukturierung der Abteilung für digitale Verwaltung zu Beginn der Legislaturperiode waren Fragen aufgekommen. Diese wurden zwar mit Scharrenbach und ihrem Staatssekretär Daniel Sieveke erörtert, doch konkrete Änderungen in der Arbeitskultur blieben bislang unter Verschluss.

Scharrenbach räumte ein, dass ihr persönlicher Führungsstil nicht immer alle Mitarbeiter fair behandelt habe. Seitdem hat sie Schritte eingeleitet, um die Abläufe im Ministerium zu verbessern. Gemeinsam mit Sieveke bietet sie nun gemeinsame Gespräche mit betroffenen Mitarbeitern an – unter Einbindung des Personalrats. Auch individuelle Gespräche mit denjenigen, die Bedenken geäußert hatten, wurden vorgeschlagen.

Bisher gibt es jedoch keine öffentlichen Informationen darüber, wie sich die Arbeitsatmosphäre unter ihrer Führung seit Beginn der Legislaturperiode tatsächlich verändert hat.

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Das Ministerium hat konkrete Maßnahmen ergriffen, um die Führungsprobleme anzugehen, darunter den direkten Dialog mit den Beschäftigten. Scharrenbachs Angebot zu persönlichen Gesprächen und gemeinsamen Runden mit dem Personalrat stellt eine Reaktion auf die Vorwürfe dar. Ob diese Schritte die Arbeitskultur im Ministerium nachhaltig verbessern, bleibt abzuwarten.

Quelle