Greenidge erhält fünf Jahre mehr für Bitcoin-Mining in New York – trotz Klimadebatten

Greenidge erhält fünf Jahre mehr für Bitcoin-Mining in New York – trotz Klimadebatten
Greenidge Generation Holdings, ein Bitcoin-Mining-Unternehmen, hat einen bedeutenden Erfolg erzielt. Die Umweltbehörde des Bundesstaates New York (Department of Environmental Conservation, DEC) hat die Genehmigung für die Luftqualität seiner Bitcoin-Mining-Anlage in Dresden, New York, um fünf Jahre verlängert. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit anhaltender Debatten über den Energieverbrauch des Kryptoabbaus und wird von einer lokalen Gewerkschaft gelobt, da sie Arbeitsplatzsicherung und Umweltschutz in Einklang bringe.
Die Entscheidung der DEC folgt einer fünfjährigen Vereinbarung zwischen Greenidge und dem Bundesstaat New York. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 44 Prozent zu reduzieren – im Einklang mit dem Klimaschutzgesetz des Staates. Diese Einigung beendet jahrelange Rechtsstreitigkeiten mit den Aufsichtsbehörden und wird von einer örtlichen Gewerkschaft, die Arbeiter des Dresdner Werks vertritt, als Sieg für Beschäftigte und Umweltschützer gleichermaßen gefeiert.
Die Verlängerung der Genehmigung hatte auch positive Auswirkungen auf den Aktienkurs von Greenidge: Nach Bekanntgabe der Entscheidung stiegen die Unternehmensanteile um über 37 Prozent. Unterdessen haben Abgeordnete in New York einen Gesetzesentwurf eingebracht, der Proof-of-Work-Krypto-Miner wie Greenidge für ihren Stromverbrauch besteuern soll. Dieser Schritt unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Bundesstaates, die wirtschaftlichen Vorteile des Kryptoabbaus mit seinen ökologischen Verantwortlichkeiten in Einklang zu bringen.
Die Verlängerung der Genehmigung und das Emissionsreduktionsversprechen von Greenidge markieren wichtige Fortschritte für das Unternehmen und den Bundesstaat. Die Unterstützung durch die lokale Gewerkschaft zeigt, dass Krypto-Mining Arbeitsplatzsicherung und Umweltschutz vereinen kann. Während New York weiterhin Steuerungsmöglichkeiten für Krypto-Miner prüft, bleibt die Zukunft der Branche im Staat ein viel diskutiertes Thema.



