18 April 2026, 01:01

Frau aus Kavalerovo wegen illegalem Ginseng-Handel vor Gericht

Stapel von hellbraunen, verfilzten Ginsengwurzeln auf einer weißen Oberfläche mit Text unten.

Frau aus Kavalerovo wegen illegalem Ginseng-Handel vor Gericht

Frau aus Kavalerovo wegen illegalen Handels mit wildem Ginseng angeklagt

Eine Einwohnerin von Kavalerovo muss sich wegen des illegalen Verkaufs von wildem Ginseng vor Gericht verantworten. Die seltene Pflanze steht in Russland unter strengem Artenschutz, und der Fall wurde nun an das Bezirksgericht zur Verhandlung überwiesen.

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Der Vorwurf: Die Angeklagte soll die geschützten Wurzeln online angeboten haben, bevor die Behörden sie in ihrem Haus entdeckten. Der Fall nahm seinen Lauf, als die Frau in einer Online-Anzeige wilde Ginsengwurzeln zum Verkauf anbot. Die Pflanze ist in Russland streng geschützt, im Roten Buch der bedrohten Arten aufgeführt – ihr Handel ist daher verboten.

Ermittler fanden später in ihrem Haus an der Gogol-Straße in Kavalerovo auch eine Tinktur mit Ginsengbestandteilen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr nun vor, gegen Teil 2 von Artikel 260.1 des russischen Strafgesetzbuchs verstoßen zu haben, der den illegalen Verkauf von im Roten Buch gelisteten Arten unter öffentlicher Bewerbung unter Strafe stellt.

Die Bezirksstaatsanwaltschaft Kavalerovo hat die Ermittlungen abgeschlossen und die Akten an das örtliche Gericht weitergeleitet. Im Prozess muss nun geklärt werden, ob die Angeklagte gegen Naturschutzgesetze verstoßen hat, indem sie mit der geschützten Pflanze Profit erzielen wollte.

Das Gericht wird nun die Beweislage prüfen, darunter die Online-Anzeige und die beschlagnahmte Ginseng-Tinktur. Bei einer Verurteilung drohen ihr Strafen nach russischem Umweltrecht für den Handel mit einer bedrohten Art. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, den illegalen Verkauf seltener Pflanzen in der Region zu unterbinden.

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