Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle kämpfen mit Stellenabbau um ihre Zukunft

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Eine Flughafenansicht mit einem weißen Kontrollturm im Vordergrund, parkenden Flugzeugen am Boden, entfernten Gebäuden und einem Flugzeug am Himmel.

Flughafen-Chef: 'Sachsen wird weiterhin zwei Flughäfen haben' - Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle kämpfen mit Stellenabbau um ihre Zukunft

Die Mitteldeutsche Flughafen AG hat ein umfassendes Umstrukturierungsprogramm angekündigt, um die Zukunft der beiden sächsischen Flughäfen zu sichern. Das von Vorstandschef Götz Ahmelmann geführte Unternehmen strebt an, bis 2026 die Gewinnzone zu erreichen – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Betriebs in Leipzig/Halle und Dresden. Die Pläne sehen jedoch auch erhebliche Stellenstreichungen vor.

Wie Ahmelmann betonte, stehe die Luftfahrtbranche unter massivem Druck. Um die Finanzen zu stabilisieren, will das Unternehmen die Fixkosten senken, die Einnahmen steigern und insgesamt 172 Stellen abbauen – davon 60 durch betriebsbedingte Kündigungen. Zwar bedauere man die Entlassungen, doch seien sie angesichts der aktuellen Lage unvermeidbar, so der CEO.

In den kommenden Jahren soll die Neuausrichtung der Mitteldeutsche Flughafen AG schrittweise umgesetzt werden. Zwar werden Mitarbeiter die Folgen der Umstrukturierung zu spüren bekommen, doch hält das Unternehmen die Maßnahmen für notwendig, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Gelingt der Plan, können die Standorte in Leipzig/Halle und Dresden auch künftig Passagiere und Fracht bedienen.