Fenebergs Überlebenskampf: Sanierung soll Insolvenz abwenden

Fenebergs Überlebenskampf: Sanierung soll Insolvenz abwenden
Feneberg, der traditionsreiche Lebensmittelhändler aus dem Allgäu, kämpft mit schweren finanziellen Problemen. Das Unternehmen verzeichnet einen zweistelligen Millionenverlust, der seine Zukunft gefährdet. Nun wurde ein umfassendes Sanierungskonzept auf den Weg gebracht, um die Insolvenz abzuwenden und bis 2026/27 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.
Aktuell betreibt Feneberg 73 Filialen, von denen zehn bereits an Edeka Südbayern übergeben wurden. Im Rahmen der neuen 100-Punkte-Sanierungsstrategie sollen weitere defizitäre Standorte geschlossen und die Unternehmensregister verkleinert werden. Zudem werden die Verwaltungsstrukturen verschlankt, um die Kosten zu senken.
Ziel der Rettungsmaßnahmen ist es, innerhalb von drei Jahren wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Filialschließungen, Stellenabbau und strukturelle Anpassungen bilden die Kernpunkte der Strategie. Ohne die weitere Unterstützung der Banken bleibt jedoch ungewiss, ob das Unternehmen die geplanten Schritte auch umsetzen kann.



