02 April 2026, 20:03

FEMA-Beamter behauptet "Teleportation" zwischen Waffle-House-Filialen – und löst Skandal aus

Plakat, das Sarah Terwilliger beim Versuch zeigt, in den Himmel zu fliegen, mit einem zentralen Haus, umgeben von Bäumen und Text unten, der 'Die Welt wird untergehen' lautet.

FEMA-Beamter behauptet "Teleportation" zwischen Waffle-House-Filialen – und löst Skandal aus

Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Bundesbehörde für Katastrophenschutz (FEMA), steht zunehmend in der Kritik, nachdem er behauptet hatte, er sei zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House "beamt" worden. Die skurrile Aussage, die erstmals von CNN berichtet wurde, hat zu Forderungen nach seiner Amtsenthebung geführt.

Demokratische Abgeordnete halten ihn für "unfähig", seine Position auszuüben, während sein geplanter Auftritt vor einer Kongressanhörung angesichts des Skandals kurzfristig abgesagt wurde.

Phillips, der bei FEMA für Einsatz- und Wiederherstellungsmaßnahmen zuständig ist, beharrte darauf, er sei "augenblicklich" 80 Kilometer von einem Waffle House zum nächsten versetzt worden. Später beschrieb er das Erlebnis als Teil einer "spirituellen Reise" während seiner Krebstherapie. Seine Behauptungen zogen weitere Skepsis auf sich, nachdem er dem CEO von Truth Social, Devin Nunes, vorwarf, seine Posts über den Vorfall zu unterdrücken.

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Die Plattform hatte zunächst einen technischen Fehler für Probleme mit Phillips' Account verantwortlich gemacht, doch das Problem wurde später behoben. Neben der angeblichen Teleportation deckte CNN zudem gewalttätige Äußerungen Phillips' über den früheren Präsidenten Joe Biden auf, was die Bedenken hinsichtlich seines Urteilsvermögens weiter verschärfte.

Als Reaktion auf die Kontroverse wurde Phillips von einer Anhörung des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses ausgeschlossen. Ein FEMA-Sprecher lehnte es ab, sich zu seinen Aussagen oder der Terminänderung zu äußern. Unterdessen bat die Daily Mail die Behörde um eine Stellungnahme, erhielt jedoch keine Antwort.

Besonders scharf fiel die Kritik von demokratischen Mitgliedern des Senatsausschusses für Heimatschutz und Regierungsangelegenheiten aus. Sie stellen Phillips' Eignung für das Amt bereits seit 2023 infrage und verweisen dabei auf seine wiederholten unkonventionellen Aussagen.

Die Folgen von Phillips' Teleportationsbehauptungen lassen seine Zukunft bei FEMA ungewiss erscheinen. Seine Absetzung von einer wichtigen Anhörung deutet auf wachsendes Unbehagen unter den Verantwortlichen hin, während seine Weigerung, von seinen Aussagen abzurücken, die Debatte in der Öffentlichkeit am Köcheln hält. Die Behörde hat sich bisher geweigert, direkt Stellung zu nehmen, sodass Fragen nach den nächsten Schritten unbeantwortet bleiben.

Quelle