21 March 2026, 18:04

FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage vor dem Abstieg

Eine Gruppe von Fussballspielern in Uniformen, die auf einem Feld klatschen, mit einem "Ligue 1"-Schild im Hintergrund, feiern einen Sieg.

Abstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage vor dem Abstieg

FC Erzgebirge Aue steht vor dem Abstieg aus der 3. Liga

Die Hoffnungen des FC Erzgebirge Aue auf den Klassenerhalt in der 3. Liga sind nach einer 1:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim so gut wie zerronnen. Die Niederlage verlängert die sieglose Serie des Vereins auf mehrere Monate und bringt die Mannschaft an den Rand des Abstiegs. Mit nur noch acht ausstehenden Spielen droht dem Club der fast sichere Abstieg in die Regionalliga.

Aue hatte zunächst durch ein Tor von Marvin Stefaniak in der 44. Minute die Führung übernommen. Doch Mannheim kämpfte sich zurück: Lovis Bierschenk glich in der 50. Minute aus, ehe Terrence Boyd mit einem späten Treffer in der 90. Minute den Sieg für die Gäste besiegelte.

Die Niederlage bedeutet, dass Aue weiterhin auf den ersten Sieg seit Dezember wartet. Der Rückstand auf den Relegationsplatz könnte nun auf über zehn Punkte anwachsen – ein Verbleib in der Liga erscheint damit nahezu ausgeschlossen.

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Die Vereinsführung hat die Lage bereits eingestanden und Pläne bis zum Sommer 2027 skizziert. Trotz finanzieller Schwierigkeiten seit der Saison 2022/23 hat Aue durch Spielerverkäufe und Gehaltskürzungen die Kosten gesenkt. Ziel ist es, die professionelle Infrastruktur zu erhalten und mit einem Budget von rund 10 Millionen Euro den direkten Wiederaufstieg anzugehen.

Zu den strategischen Maßnahmen gehören die Förderung des Nachwuchses und Kooperationen. Ungewiss bleibt jedoch, ob der Club bis 2027 in die 2. Bundesliga zurückkehren kann – in der nächsten Saison wird Aue voraussichtlich eine Liga tiefer spielen müssen.

Der Abstieg in die Regionalliga scheint nun unvermeidbar. Der Verein steht vor der Herausforderung, sich unter finanziellen Zwängen neu zu formieren und gleichzeitig den schnellen Wiederaufstieg anzustreben. Die nächsten Schritte werden entscheiden, ob es gelingt, sich in den kommenden Jahren zu stabilisieren und wieder aufzubauen.

Quelle